Titelaufnahme

Titel
Verdachtsberichterstattung / vorgelegt von Katharina Brunner
Verfasser/ VerfasserinBrunner, Katharina
Begutachter / BegutachterinLambauer Heimo
Erschienen2012
Umfang82 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Deutschland / Presse / Berichterstattung / Tatverdacht / Medienrecht / Österreich / Deutschland / Presse / Berichterstattung / Tatverdacht / Medienrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43145 Persistent Identifier (URN)
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Verdachtsberichterstattung [0.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Medien berichten, hinterfragen, kritisieren und verdächtigen. Hin- und hergerissen zwischen Pressefreiheit, publizistischer Verantwortung, wirtschaftlicher Strategie und Sensationslust geraten Journalisten zwangsläufig in Konflikt mit dem Persönlichkeitsinteresse des Einzelnen.Eine Verdachtsberichterstattung liegt dann vor, wenn über einen bestimmten Verdacht in der Öffentlichkeit berichten wird und der Verdächtige für die Öffentlichkeit identifizierbar ist. Nicht jede Äußerung eines Verdachtes stellt einen Verhaltensvorwurf dar. Die genaue Abgrenzung der beiden Begriffe ist ein zentrales Thema und auf Grund der unterschiedlichen Rechtsfolgen von wesentlicher Bedeutung. Inwiefern Äußerungen über das Bestehen eines Verdachtes mit Eingriffen in die persönliche Freiheit verbunden sind und welche Rechtsgrundlagen aus den Rechtsbereichen wie Strafrecht, Zivilrecht, Urheberrecht, Datenschutzrecht und Medienrecht dabei zur Anwendung kommen, werden in dieser Arbeit intensiv erörtert.Ein Blick auf das deutsche und österreichische Medienrecht veranschaulicht, dass die Verdachtsberichterstattung zu den heikelsten Bereichen des Medienrechts zählt und uns auch außerhalb des Kriminaljournalismus begegnet.

Zusammenfassung (Englisch)

Journalists report, criticise and suspect.Naturally torn between the liberty of press, journalistic responsibility, economic strategy and pressure, journalists inevitably come into conflict with individual interests especially with personality rights. When the media publishes a certain suspicion and makes the suspect recognizable in public, then we legally speak about a report on suspicion. Not every expression of a suspicion is automatically a allegation. Both terms have different legal consequences and have to be considered separately.This issue and the application of the legal bases from different fields of law such as criminal law, civil law, copyright law, and media law will be discussed extensively in this thesis. A look at German and Austrian media law demonstrates that the report on suspicion is one of the most sensitive areas of media law, and occurs also outside of criminal law.