Titelaufnahme

Titel
Islam in Österreich von der k.u.k. Zeit bis heute / vorgelegt von Erna Juana Dohr
Weitere Titel
Islam in Austria from the k.u.k. period to the present
Verfasser/ VerfasserinDohr, Erna Juana
Begutachter / BegutachterinStaudinger Eduard
Erschienen2012
Umfang115 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Islam / Geschichte 1912-2011 / Österreich / Islam / Geschichte 1912-2011 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43133 Persistent Identifier (URN)
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Islam in Österreich von der k.u.k. Zeit bis heute [0.91 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dieser Arbeit wird versucht, einen Überblick über das Leben der Muslime in Österreich zu vermitteln. Schon in der k.u.k. Zeit lebten Angehörige des islamischen Religionsbekenntnisses in Österreich. Seit dem Islamgesetz vom 15. Juli 1912 sind die Anhänger des Islam nach hanefitischem Ritus als Religionsgesellschaft anerkannt. Am 11. März 1988 kam es zu einer Änderung des Islamgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof. Alle traditionellen "sunnitischen" und "schiitischen Rechtsschulen" wurden in Österreich anerkannt. Die in Österreich lebenden Muslime kamen als Gastarbeiter, Flüchtlinge, Studenten, Wissenschaftler oder Familienangehörige einer dieser Gruppen nach Österreich. Millionen Muslime der zweiten Generation wurden seitdem in Europa geboren. Integrationsbemühungen seitens der Einheimischen und seitens der Migranten sind die Voraussetzung für ein zufriedenstellendes Zusammenleben. Als Schlüssel zur Integration wird die Beherrschung der deutschen Sprache gesehen. Das Tragen eines Kopftuches wird oft als Ablehnung der Integration gewertet. Die Motive von Musliminnen, ein Kopftuch zu tragen, können sehr unterschiedlicher Art sein. Islamische Vereine (IGGiÖ) und Moscheen in Österreich tragen durch Förderung religiöser Betreuung wesentlich zur Lebensqualität ihrer Gläubigen bei, sind aber auch ein wichtiges Bindeglied zu staatlichen Institutionen und zivilen Einrichtungen. Bundesweit gibt es Organisationen nur für muslimische Frauen - wie die im Jahr 2006 gegründete "Muslimische Jugend Österreich", in welchen die volle Partizipation und Integration in allen Lebensbereichen, wie sie den Männern zugestanden werden, angestrebt wird. Moscheen und muslimische Friedhöfe sind wichtige Bestandteile der Integration für Muslime. In Österreich sind die Voraussetzungen für eine Eingliederung der Muslime in die Gesellschaft durch wichtige Maßnahmen in Richtung Integration sehr günstig.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis attempts to give an overview about the life of Muslims in Austria. Members of Muslim denominations have lived in Austria already since the k.u.k. period. Adherents of the Hanefitic school have been recognized as a religious denomination since the introduction of the Islam act (Islamgesetz) on July 15th 1912. On March 11th 1988 this act was changed by the Austrian Constitutional Court in that from then on also all traditional Sunni and Shiite rites were officially recognized in Austria. The Muslims, who live in Austria today, came to the country either as immigrant workers, refugees, students, scientists or relatives of one of these groups. Since the immigration of the first Muslims, millions of second generation Muslims have been born in Europe. To guarantee a working social coexistence, integration attempts have to be made by both, locals and migrants. While learning the German language is frequently seen as a key to successful integration, wearing an Islamic headscarf is often interpreted as a rejection of integration. However, Muslim women's motives for wearing a headscarf are manifold.In Austria Muslim organizations (IGGiÖ) and mosques contribute considerably to their adherents quality of living as they give religious support. In addition, they provide a vital link to state institutions and social services. There are also various organizations for Muslim women such as the Muslimische Jugend Österreich (Muslim Youth Austria), founded in 2006, in which women attempt - just as men - to fully participation and integration. In Austria the conditions for the integration of Muslims are generally favourable since various integration measures have been taken.

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