Titelaufnahme

Titel
Das gute Sterben als Thema im Unterrichtsfach Psychologie und Philosophie / vorgelegt von Sandra Weinhofer
Weitere Titel
The good dying as school topic within the subject psychology and philosophy
Verfasser/ VerfasserinWeinhofer, Sandra
Begutachter / BegutachterinGombocz Wolfgang
Erschienen2012
Umfang141 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Sterben / Tod / Psychologieunterricht / Philosophieunterricht / Sterben / Tod / Psychologieunterricht / Philosophieunterricht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43103 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Das gute Sterben als Thema im Unterrichtsfach Psychologie und Philosophie [1.81 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der zeitgenössischen Alltagswahrnehmung stellen Sterben und Tod für den Menschen immer weniger ein plötzlich eintretendes Ereignis dar. Regelmäßig tritt der Tod heute im Zusammenhang mit bewussten Entscheidungen und auch auf Grund von Grenzen technischer Möglichkeiten ein. Meine Annäherung an die Thanatologie erfolgt in der Diplomarbeit über eine Erörterung und Analyse der demographischen Veränderungen in Österreich, besonders der Altersstruktur, welche bemerkenswerte Auswirkungen auf das Sozialsystem im Allgemeinen und auf soziale Einrichtungen im Besonderen zur Folge haben. Ebenso wird ein Einblick in die Fortentwicklung der Arzt-Patienten-Interaktion gewährt und dabei besonderes Augenmerk auf die prinzipienorientierte Ethik von Beauchamp und Childress wie auch auf das Shared-decision-making-Modell gelegt. Medizin-technische Fortschritte ermöglichen zudem eine exakte(re) Todesdefinition. Eine Aufgabe der Diplomarbeit ist die psychologisch orientierte Auseinandersetzung mit Theorien und Einstellungen betroffener Personen zu Sterben und Tod sowie Erörterungen des Modells der Angst und des Sterbeprozesses. Möglichkeiten eines ?guten Sterbens? sollen im Vergleich zu Sterbehilfe und Sterbebegleitung, besonders aber auch zu Palliative Care und zum Hospizgedanken dargestellt sowie unterschiedliche Formen der Willensbekundung definiert werden.Die kritische Betrachtung der medialen Berichterstattung verdeutlicht unter anderem, dass Kinder und Jugendliche ? wenn auch in völlig anderer Form als bisher ? dem Sterben und Tod generell früh begegnen. Die Schule als Ort der Wissens- aber auch Wertevermittlung hat die Aufgabe, dieses Thema adäquat aufzugreifen und zu unterrichten. Aufbauend auf dieser theoretischen Grundlage wurden mehrere praxisorientierte Stundenbilder gestaltet, durchgeführt und mittels Fragebogen evaluiert. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt auf, dass aus Schülerperspektive die Behandlung des Inhaltes im Unterricht für positiv und sinnvoll erachtet wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The contemporary perception of dying and death represents less and less a sudden event. Death regularly forms part of conscious decision-making, also due to limitations of technical possibilities. This thesis focuses on the topic of thanatology. First of all, an analysis of the demographic changes in Austria is debated with special focus on the age structure, which has a remarkable effect on the social system in general and on social institutions in particular. Moreover, an insight into the evolution of doctor-patient interaction is delivered with special emphasis on the principle-based ethics of Beauchamp and Childress, as well as on the shared decision-making model. Medical-technical advances allow for an accurate / more accurate definition of death. One goal of this thesis is the psychological analysis of theories and attitudes of affected people towards dying and death. One goal is, furthermore, the discussion of the model of fear and the dying process itself. Possibilities of a ?good way to die? are compared to euthanasia and terminal care, as well as to palliative and hospice care. Different forms of a person?s declaration of/ declaring the intent regarding his own death will be defined as well.The critical analysis of media coverage illustrates, among other things, that children and young people, in general, encounter dying and death very early, however, in a completely different form than in the past. The school as a place providing learning of science and of value transfer has the duty to address and realize this issue adequately. Based upon these theories more practical-oriented educational lesson tables were designed, presented in class and evaluated by means of a questionnaire. From a students point of view the results show that dealing with the subject of dying and death in school is considered as positive and meaningful.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 203 mal heruntergeladen.