Titelaufnahme

Titel
Keine Wohnung, keine Chance? : Völkerrechtliche Maßnahmen zur Überwindung von Obdachlosigkeit / Elisabeth Deutsch
Verfasser/ VerfasserinDeutsch, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinBenedek Wolfgang
Erschienen2012
Umfang87 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Obdachlosigkeit / Völkerrecht / Obdachlosigkeit / Völkerrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43072 Persistent Identifier (URN)
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Keine Wohnung, keine Chance? [0.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit mit dem Titel ?Keine Wohnung, keine Chance? Völkerrechtliche Maßnahmen zur Überwindung von Obdachlosigkeit? beschäftigt sich mit dem Thema Wohnungslosigkeit in Österreich aus völkerrechtlicher Sicht. Das Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung von völkerrechtlichen Verträgen für das Thema Obdachlosigkeit aufzuzeigen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Umsetzungnach Ratifizierung von Menschenrechtskonventionen gelegt. Es wird gezeigt, ob und wie Artikel aus völkerrechtlichen Verträgen Einzug in die Staatenpraxis halten. Die Arbeit ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert. Im Theorieteil werden die notwendigen Themengebiete mittels Sekundärerhebung aufbereitet. Das Thema Obdachlosigkeit wird dabei unter wirtschaftlich-sozialen Aspekten aus völkerrechtlicher Sicht bearbeitet. Dafür werden verfügbare Institutionen, Instrumente und Maßnahmen und deren Relevanz aufgezeigt. Die so geschaffenen Rahmenbedingungen grenzen die Thematik ein und zeigen Probleme und Erfolge auf. Der zweite Hauptteil besteht aus einer Analyse über die Praxis in Österreich, bei der auf die spezifische Problemstellung in der Staatenpraxis eingegangen wird. Der praktische Teil der Arbeit stützt sich auf die Ergebnisse einer qualitativen Forschung, bei der Interviews mit sechs nationalen ExpertInnen auf dem Gebiet der Wohnungs- und Obdachlosigkeit durchgeführt wurden. Die Resultate dieser Interviews ermöglichen einen guten Überblick über die aktuelle Lage, Herausforderungen und Schwierigkeiten im Bereich der Obdachlosigkeit. Im Schlussteil werden die aktuellen Probleme und Anforderungen, die sich aus der Theorie und den Ergebnissen der ExpertInneninterviews abgeleitet haben, näher beleuchtet. Dafür werden mögliche Ursachen erläutert, Fragestellungen aufgeworfen und praktische Umsetzungsmöglichkeiten herausgearbeitet aufgezeigt. Die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen bilden den Abschluss der vorliegenden Masterarbeit.

Zusammenfassung (Englisch)

The present master thesis has the title ?No housing, no chance? International action to overcome homelessness? and deals with the issue of homelessness in Austria in terms of international law. The aim of the thesis is to demonstrate the relevance and importance of international treaties on the issue of homelessness. Particular emphasis is on the implementation and reduction measures placed after the ratification of human rights treaties. It is shown whether and how articles from international treaties are implemented in state practice. The work is divided into a theoretical and a practical part. The theoretical part processed the necessary topics by using literature. The issue of homelessness is processed under economic and social aspects of international law. Therefor available institutions, instruments and measures and their relevance are presented. The so-created framework narrows down the topic and point to problems and successes.The second part consists an analysis of the practice in Austria. Reference is made to the specific problem in the Austrian state practice.The practical part of the work is based on the results of qualitative research gained through Interviews with six national experts in the field of homelessness. The results of these interviews provide a good overview of the current situation, challenges and difficulties in the area of homelessness in the country. In the final section, the current problems and needs are investigated that have derived from the theory and the results of expert interviews. Possible reasons for this are presented, questions that have emerged are shown and practical implementation options and alternatives are identified. The conclusions represent the completion of this master thesis.