Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss des Englischen Landschaftsgartens auf die Gartenkultur in Österreich unter besonderer Berücksichtigung des Schlosspark Laxenburg / vorgelegt von Ursula Sturm
Verfasser/ VerfasserinSturm, Ursula
Begutachter / BegutachterinStadlober Margit
Erschienen2012
Umfang233 Bl. : 2 Zsfassungen ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Landschaftsgarten / Österreich / Landschaftsgarten / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43068 Persistent Identifier (URN)
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Der Einfluss des Englischen Landschaftsgartens auf die Gartenkultur in Österreich unter besonderer Berücksichtigung des Schlosspark Laxenburg [18.4 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Aufstieg des Englischen Landschaftsgartens begann im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts, ausgehend von einer neuen politischen Situation und einem geänderten Naturverständnis. Seine Entwicklung durchlief mehrere Stadien, die jeweils von den einzelnen Gartengestaltern geprägt wurden. Die bedeutendsten waren William Kent in der Entstehungszeit, Lancelot Brown und William Chambers in der Hauptphase und Humphry Repton zum Abschluss. Nach der Jahrhundertmitte breitete sich der Englische Landschaftsgarten auf den Kontinent aus. Die ersten österreichischen Anlagen entstanden in Salzburg und im Wiener Raum. In Salzburg war die hohe Geistlichkeit Initiatorin. Geschickt wurde die Alpenlandschaft in den Garten integriert oder als Panorama genützt. Die Staffagebauten waren einfach, meist aus Holz. Das Element Wasser war bedeutend, besonders Wasserfälle waren beliebt. Im Wiener Raum entstammten die Parkbesitzer der oberen Gesellschaftsschicht, erst spät beteiligte sich das Kaiserhaus an der neuen Gartenströmung. Diese gab es in den unterschiedlichsten Varianten, allerdings war der jardin anglo-chinois mit seinen Exotizismen das häufigste Vorbild. Im kaiserlichen Schlosspark Laxenburg entstand in mehreren Phasen der bedeutendste österreichische Landschaftspark. Er entwickelte sich um den barocken Jagdgarten und wurde sukzessive vergrößert. Die Teichlandschaft mit dem Rittergau wurde zum romantischen Höhepunkt. Damit war aber auch der Schlusspunkt in der Laxenburger Parkerweiterung gesetzt. Als Resümee der Arbeit wurde festgestellt, dass sich die österreichische Gartenkultur wohl am englischen Vorbild orientierte, sich aber zugleich spezifische Eigenheiten herausbildeten.

Zusammenfassung (Englisch)

The rise of the English landscape garden began in the first quarter of the 18th century at the time of a new political situation and a changed understanding of nature. Its development went through many phases, each of which was characterized by a landscaper, the most important of which were William Kent who was one of the originators, followed by William Chambers and later Humphry Repton.From the middle of the century, the English landscape garden spread to the continent. The first Austrian parks originated in Salzburg - where the senior clergy initiated the landscaping - and in the Vienna area. The Alpine landscape was cleverly integrated into the garden or was used as a panorama. The staffages were simple and usually made of wood; the element of water played an important role and waterfalls, in particular, were popular. In the Vienna area, park owners came from the upper class and later the imperial family also took part in the new garden movement. There was a variety of garden types, however, the jardin anglo-chinois with its exoticism was the most common. The castle gardens of the imperial palace of Laxenburg were created in several phases and became Austria?s most eminent landscape park. It developed around the baroque hunting ground and was gradually enlarged - the ponds with the knight?s precinct became the romantic highlight and marked the end of the enlargement of the Laxenburg park.The conclusion of this thesis is that although Austrian garden culture was based on the English model, specific characteristics were also developed.