Titelaufnahme

Titel
Die Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstruktur in den Gemeinden der "Wölzer Tauern" / vorgelegt von Andreas Petr
Verfasser/ VerfasserinPetr, Andreas
Begutachter / BegutachterinCede Peter
Erschienen2012
Umfang224 S. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Wölzer Tauern / Bevölkerungsentwicklung / Wölzer Tauern / Bevölkerungsentwicklung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43022 Persistent Identifier (URN)
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Die Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstruktur in den Gemeinden der "Wölzer Tauern" [28.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstruktur in den Gemeinden der ?Wölzer Tauern? Im Fokus der Arbeit liegen die Bevölkerungsveränderung und Bevölkerungsstruktur. Anhand der demographischen Entwicklung seit Mitte des 19. Jhd. soll aufgezeigt werden, in welchem Ausmaß intensivierende und extensivierende Prozesse das Gesellschaftsbild verändert haben. Die Wölzer Tauern gelten als strukturschwach. Es gibt keine bedeutenden Bodenschätze, kein wesentliches Wirtschaftszentrum und bescheidene touristische Kennzahlen. Verkehrsverbindungen zu Luft und Wasser sind nicht vorhanden. Es gibt auch keine bekannten Gewässer (Badeseen, Klammen u.a.), die wirtschaftlich oder touristisch genutzt werden können. National und international bedeutende Verkehrswege findet man am Südrand (Murtalstraße) und am Nordrand (Ennstal) des UG. Anhand der Bevölkerungsentwicklung und der Bevölkerungsstruktur wurde herausgearbeitet, warum und in welchem Ausmaß das Untersuchungsgebiet bis auf wenige Ausnahmen als strukturschwach eingestuft werden kann. Signifikant für die Region ist der starke Bevölkerungsrückgang, der tendenziell laut Bevölkerungsprognosen in Zukunft erhalten bleiben wird. Ganz besonders betroffen von einem starken Rückgang der Bevölkerungszahlen waren die Ortsteile in schwer zugänglicher Lage in der Nähe des Alpenhauptkammes. Die landschaftliche Prägung des UG wird durch land- und forstwirtschaftliche Betriebe dominiert, es besticht durch einen verhältnismäßig hohen Anteil der Erwerbstätigen im primären Sektor.Innerhalb des UG ist ein Unterschied zwischen den Bezirken klar erkennbar. Die Gemeinden im Bezirk Liezen können strukturstärker als die Gemeinden im Bezirk Murtal und insbesondere im Bezirk Murau bezeichnet werden. Seitens der öffentlichen Hand und der Wirtschaft sind jedoch starke Bestrebungen vorhanden, Bedingungen zu schaffen, die den räumlichen Disparitäten in Folge von Strukturschwächen entgegen wirken.

Zusammenfassung (Englisch)

The Demography and population structure in the municipalities of Wölzer TauernThis master thesis focuses on the population change and the population structure within a specified region. The aim is to show to what extent various processes have changed society. This is done by analysing demographic developments having taken place since the mid- 19th century. The Wölzer Tauern region is considered structurally weak. There are no significant natural resources, there is no major economic centre and the tourist figures are modest. The area is not accessible by air and water. There are also no bodies of water like lakes and canyons which could be used for commerce or tourism. Nationally and internationally important transport routes can be found on the southern edge (road through the Mur Valley) and on the northern edge (Enns Valley) of the area.By emphasising demographic changes and analysing the structure of the population it becomes clear why and to what extent this region can be classified as structurally weak with very few exceptions. Significant for the region is the rapid decline in population. Projections show that this trend will continue unabatedly in the future. Remote areas near the main Alpine ridge were particularly affected by a sharp drop in the number of people living there.Agriculture and forestry dominate the landscape and the primary sector accounts for a disproportionally big share of the labour force.There is a clearly visible difference between the districts that have a share in the area examined in this thesis. Municipalities in the district of Liezen are by and large structurally stronger than those in the district of Murtal and particularly more developed than those in the district of Murau.Strong efforts, however, have been made by the public sector and the economy to create conditions that can bridge the regional disparities caused by structural weaknesses.