Titelaufnahme

Titel
Einflüsse von Depressivität und sozialer Unterstützung auf die Herzratenvariabilität / Regina Judith Keller
Verfasser/ VerfasserinKeller, Regina Judith
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger Andreas
Erschienen2012
Umfang71 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Depressivität / Soziale Unterstützung / Herzfrequenzvariabilität / Depressivität / Soziale Unterstützung / Herzfrequenzvariabilität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-42845 Persistent Identifier (URN)
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Einflüsse von Depressivität und sozialer Unterstützung auf die Herzratenvariabilität [0.81 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zahlreiche Studien legen nahe, dass Depressionen das Risiko erhöhen, an koronaren Herzerkrankungen zu erkranken. Dies liegt vermutlich an der reduzierten Herzratenvariabilität, die depressive Personen oft aufweisen und die als Dysfunktion im autonomen Nervensystem interpretiert werden kann. Bekannt ist, dass soziale Unterstützung kardioprotektive Auswirkungen haben kann, also einer Reduktion der parasympathischen Aktivierung entgegen wirkt. In der vorliegenden Feldstudie wird daher untersucht, inwieweit Depressivität und soziale Unterstützung die Herzratenvariabilität beeinflussen. Die statistischen Analysen wurden mit Hilfe verschiedener Mehrebenenmodelle durchgeführt. Die Ergebnisse legen nahe, dass depressive Personen, ebenso wie wenig sozial unterstütze Personen, eine reduzierte Herzratenvariabilität aufweisen. Zudem zeigte sich ein Trend in die Richtung, dass depressive Personen in sozial unterstützenden Interaktionen eine höhere Herzratenvariabilität aufweisen als ohne eine solche Interaktion. Außerdem konnte gezeigt werden, dass depressive Personen ihre sozialen Interaktionen weniger unterstützend beurteilen als Personen ohne depressive Symptome.

Zusammenfassung (Englisch)

Several studies support the fact that depression increases the risk to develop coronary artery diseases. This probably results from the reduced heart rate variability that depressive persons often show and which can be interpreted as a dysfunction in the autonomic nervous system. It is well-known that social support can have cardioprotective effects and thus maybe counteracts the reduction of parasympathetic activation. Hence, this field study analyzes how depressiveness and social support influence the heart rate variability. For the statistical analysis of the data, several multilevel analyses were conducted. The results suggest that depressive people, just as people who receive little social support, show reduced heart rate variabilities. Moreover, depressive people have, by trend, higher heart rate variabilities in interactions than when they are alone. Furthermore the data implies that depressive people judge their social interactions as less supporting than people without depressive symptoms.