Titelaufnahme

Titel
Die sportwissenschaftliche Betreuung Beinamputierter von der Erstrehabilitation bis zum Leistungssport : eine Literaturarbeit mit Fallbeispiel aus dem Laufsport / vorgelegt von Julia Fast
Verfasser/ VerfasserinFast, Julia
Begutachter / BegutachterinSeibert Franz Josef
Erschienen2012
Umfang94 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; zahlr. Abb.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Beinamputation / Leistungssport / Lauf / Beinamputation / Leistungssport / Lauf / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-42806 Persistent Identifier (URN)
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Die sportwissenschaftliche Betreuung Beinamputierter von der Erstrehabilitation bis zum Leistungssport [5.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Amputationen der unteren Extremitäten stellen die betroffenen Menschen vor große Herausforderungen. Oft geht einer solchen ein bereits langer Leidensweg mit dem Ver-such, das Bein noch zu retten, voraus und auch bei traumatisch bedingten Amputationen ist nach der Operation der Weg zurück zu einem normalen Alltag komplikationsreich und mühevoll. An der Betreuung Beinamputierter ist eine interdisziplinäres Team beteiligt, das im Idealfall Ärzte, das Pflegepersonal, Ergo-, Physiotherapeuten, Orthopädietechniker und Sportwissenschafter umfasst. Besonders Sportwissenschafter nehmen im Rehabilitati-onsteam eine wichtige Rolle ein, da sie nicht nur die Behandlung vieler physischen Beschwerden übernehmen, sondern den Patienten auch die nötige Motivation zu vermitteln versuchen, die Rekonvaleszenz bestmöglich zu meistern.Die Zeit von der Amputation über die Rehabilitation bis hin zur erneuten Ausübung sportlicher Aktivitäten ist sehr intensiv. Die wichtigsten postoperativen Schwerpunkte, ein Basiswissen über den Aufbau von Prothesen für Beinamputierte sowie über even-tuell auftretende Komplikationen ist für die optimale Betreuung von Bedeutung.Noch in der Rehabilitationsklinik, aber besonders in der Zeit danach, wird die Ausü-bung sportlicher Aktivitäten sehr wichtig. Diese erhält die allgemeine Fitness, führt zu Erfolgserlebnissen und baut ein soziales Netzwerk auf, das eine psychische Ressource darstellt. Es wird jedoch nicht nur Freizeit- und Breitensport von Beinamputierten be-trieben, auch im Spitzensport werden beeindruckende Leistungen erbracht. Die Para-lympischen Spiele stellen dabei den Höhepunkt der sportlichen Wettkämpfe dar.Mit der Darstellung des Werdegangs des transtibial amputierten Sprinters Robert Mayer, dessen sportliche wie auch persönliche Erlebnisse sich wie ein roter Faden durch die vorliegende Arbeit ziehen, soll dieser Weg illustriert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Lower-limb amputations posea considerable challenge to persons concerned. This often implies a life of suffering at the attempt to conserve the limb. Moreover, with traumatically-based injuries the return to a normal life after surgery is always complicated and strenuous.Lower limb amputees are medically treated by a team of interdisciplinary experts. It ought to consist of doctors, nursing staff, ergo- and physiotherapists, orthopaedic tech-nicians, and sport scientists who in particular play an important role in the process of rehabilitation. They do not only take over the treatment of various physical disorders but also convey motivation to the patients to master their convalescence most effectively.The period from the amputation through convalescence to the specific date when sport activities can be resumed is very intense. Postoperative measurements should be focu-sed on prevention and treatment of contractures, empowerment for self-help, strengthening, mobilisation of the whole body and in particular of the stump, as well as the improvement of physical gait with the prosthesis, a basic knowledge about the build-up of the prosthesis for lower-limb amputees vital for optimal attendance.Complications which are likely to occur after the amputation should be treated by the expert team.In the rehab hospital and even more so in the post-rehab phase, sport participation be-comes eminent for the patient. Apart from sustaining the fitness in general, it estab-lishes a social network which forms an important mental ressource. This does, however, not only refer to popular or leisure sports but also to professional sports, where lower-limb amputees deliver brilliant performances, as can be impressively observed at the ?Paralympics?.In the thesis herby submitted this process will be closely examined and examplified through the professional career of the Austrian sprinter Robert Mayer who had to un-dergo transtibial amputation.