Titelaufnahme

Titel
Satellitengestützte Nebeluntersuchungen in ausgewählten Beckenlagen der Ostalpen / vorgelegt von Stefan Wrulich
Verfasser/ VerfasserinWrulich, Stefan
Begutachter / BegutachterinSulzer Wolfgang
Erschienen2012
Umfang105, [ca. 50] Bl. Anh. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Ostalpen / Becken <Geografie> / Nebel / Satellitenbild / Fernerkundung / Ostalpen / Becken <Geografie> / Nebel / Satellitenbild / Fernerkundung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-42797 Persistent Identifier (URN)
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Satellitengestützte Nebeluntersuchungen in ausgewählten Beckenlagen der Ostalpen [14.02 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit satellitengestützten Nebeluntersuchungen in ausgewählten Beckenlagen der Ostalpen. Konkret handelt sich dabei um Untersuchungsgebiete in ?Kärnten? und in der ?Steiermark?. Die Ziele der Arbeit waren es Nebel auf Satellitenbildern zu detektieren, diesen zu klassifizieren und anschließend Nebelobergrenzen zu bestimmen. Dafür wurden MODIS-Satellitenbilddaten für einen Zeitraum von einem Monat (November 2011) analysiert, wobei die Problematik darin lag in einem ersten Schritt Wolken von Landoberflächen zu trennen und anschließend eine Differenzierung von Wolken und Nebel beziehungsweise Hochnebel durchzuführen.Die Methodik baut auf eine objektbasierte Klassifikation auf, die im Gegensatz zu pixelbasierten Ansätzen nicht mit einzelnen Pixeln, sondern mit Objekten arbeitet, welche sich in Beziehung setzen lassen und so eine räumliche Vorstellung ermöglichen. Dieser Klassifizierungsprozess, der zumeist mit hochauflösenden Daten in Verbindung gebracht wird, wurde im Bereich von Nebeluntersuchungen mit MODIS-Satellitenbilddaten erstmalig angewendet. Mit den generierten Nebelmasken konnten anschließend Nebelverteilungen in den Untersuchungsgebieten für den Monat November 2011 dargestellt werden.Ein weiteres Kapitel widmet sich der Bestimmung von Nebelobergrenzen der einzelnen Nebelereignisse. Dies geschah durch die Verschneidung der Nebelränder mit einem digitalen Geländehöhenmodell der Shuttle Radar Topographie Mission (SRTM). Voraussetzung dafür ist die Annahme, dass der Nebel auf dem Gelände aufliegt, womit der Nebelrand in Becken- und Tallagen die durchschnittliche Nebelobergrenze repräsentiert.Die gewählten Methoden zur Nebelklassifikation und Nebelobergrenzbestimmung liefern durchwegs zufriedenstellende Ergebnisse. Im Vergleich mit bereits bestehenden Studien lassen sich sehr ähnliche Verteilungsmuster und übereinstimmende Nebelobergrenzen erkennen.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with satellite based fog analysis in selected basins of the Eastern Alps. The main study areas are situated in ?Carinthia? and ?Styria?. The goals were to detect fog on satellite images, to classify it and to estimate fog top heights. Therefore MODIS satellite data were analysed over a period of one month (November 2011). The main difficulties were to separate clouds from land surfaces in a first step, followed by the discrimination of clouds and fog, respectively low stratus.The method is built on an object based classification, which in contrast to pixel based approaches works with objects instead of single pixels. These objects are used to build up relations and provide a spatial imagination. The classification process, which is usually associated with high spatial resolution data, was applied for the first time for fog analysis based on MODIS satellite data. Finally the generated fog masks were used to represent the fog distribution in the study areas.Another chapter is devoted to the estimation of fog top heights from every single fog event. Therefore the fog-edges were blended with a digital elevation model from the shuttle radar topography mission (SRTM). The required precondition is the assumption that fog touches the terrain, whereby the fog-edges represent the average fog top height.The selected methods for the fog classification and the estimation of fog top heights lead to satisfactory results. In comparison with existing studies, the distribution patterns seem to be similar and the fog top heights agree as well.