Titelaufnahme

Titel
Die integrative Berufsausbildung nach dem österreichischen Berufsausbildungsgesetz / von Verena Stiboller
Verfasser/ VerfasserinStiboller, Verena
Begutachter / BegutachterinReissner Gert-Peter
Erschienen2012
UmfangVII, 70 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Berufsausbildung / Integrativer Unterricht / Österreich / Berufsausbildung / Integrativer Unterricht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-42408 Persistent Identifier (URN)
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Die integrative Berufsausbildung nach dem österreichischen Berufsausbildungsgesetz [0.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ein Meilenstein zur Integration benachteiligter Jugendlicher am Arbeitsmarkt wurde im Jahr 2003 mit der Änderung des Berufsausbildungsgesetzes und der damit verbundenen Einführung der integrativen Berufsausbildung gesetzt. Die integrative Berufsausbildung ist eine besondere Art der Ausbildung, die an die Fähigkeiten und Bedürfnisse von Jugendlichen, denen ansonsten auf Grund von persönlichen Benachteiligungen oder Vermittlungshindernissen eine erfolgreiche Berufsausbildung verwährt bliebe, angepasst ist. Die integrative Berufsaubildung kann in zwei Formen in Anspruch genommen, entweder durch eine Verlängerung der gesetzlich vorgesehenen Lehrzeit um ein Jahr (in Ausnahmefällen um zwei Jahre) oder durch eine Teilqualifizierung, bei der im Vorhinein festgelegte Teile eines Berufsbildes erlernt werden. Den Jugendlichen wird durch diese beiden Ausbildungsformen ein formeller Abschluss ermöglicht. Die vom AMS umzusetzende gesetzliche Ausbildungsgarantie für Jugendliche hat für die integrative Berufsausbildung besondere Relevanz. In dieser Diplomarbeit soll einerseits auf die rechtlichen Rahmenbedingungen der integrativen Berufsausbildung und die sich daraus ergebende konkrete Ausgestaltung der Ausbildungsverhältnisse eingegangen werden und andererseits aber auch beleuchtet werden, welche Stellung Lehrlinge und Absolventen der integrativen Berufsausbildung im Wirtschaftsleben tatsächlich einnehmen. Zudem werden die Unterschiede zwischen Regellehre und integrativer Berufsausbildung, aber auch zwischen betrieblicher und überbetrieblicher integrativer Berufsausbildung aufgezeigt. Auch wenn sich die integrative Berufsausbildung erfolgreich in das österreichische Berufsausbildungssystem eingefügt hat, bestehen dennoch Schwächen, die sich in der Praxis herauskristallisiert haben und im Zuge der Diplomarbeit aufgegriffen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In 2003 the change of the Austrian Vocational Training Law and hence the introduction of the integrated vocational training set a milestone for disadvantaged adolescents in the labor market. The integrated vocational training is a particular kind of education, which is adjusted to the skills and needs of adolescents, who did not have the chance of a successful career due to social disadvantages or placement problems. Adolescents can make a claim on the integrated vocational training if they prolong the period of their apprenticeship for a year or if they obtain parts of a qualification for a certain career. Both ways offer an opportunity for an official graduation. The vocational training assistance plays a central role, because he/she supervises the apprentice during the period of training. Additionally, the implemented legal guarantee for vocational training offered by the AMS is relevant for the integrated vocational training. The aim of this dissertation is to point out the general legal conditions of the integrated vocational training and the concrete realization of such on the one hand, but also to highlight the position apprentices and participants of the integrated vocational training occupy in the economy. Moreover, the differences between the ordinary apprenticeship and integrated vocational training, but also between integrated vocational training at company level and in cooperation with other companies, will be illustrated. Although the integrated vocational training has found its place in the Austrian education system, there are still weaknesses in practice, which will also be discussed in this dissertation. Finally, the burdensome way that leads to the integrated vocational training will be outlined as well.