Titelaufnahme

Titel
Utilitarismus und besondere Verpflichtungen / vorgelegt von Robert Karlovits
Verfasser/ VerfasserinKarlovits, Robert
Begutachter / BegutachterinMeyer Lukas
Erschienen2012
Umfang120 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfasung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Utilitarismus / Utilitarismus / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-42360 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Utilitarismus und besondere Verpflichtungen [0.78 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit ?Utilitarismus und besondere Verpflichtungen? beschäftigt sich zum einen mit dem Utilitarismus als Handlungstheorie, vor allem in der Form des Konsequentialismus, zum anderen wird das Phänomen der besonderen Verpflichtungen in seiner gesellschaftlichen Verbreitung und speziell auf seine moralische Wertigkeit geprüft.Im Folgenden werden mögliche Konflikte und offene Widersprüche zwischen den in der Praxis vorhandenen besonderen Verpflichtungen und der theoretischen Implementierung eines utilitaristischen Systems untersucht.Speziell werden Fragen über die effektive (Un-) Möglichkeit dieser Verbindung behandelt, das Wesen der besonderen Verpflichtung beleuchtet und erforscht, wie ein ?soziales? konsequentialistisches Moralsystem aussehen müsste.Es wird dafür argumentiert, dass es entweder in einem entsprechenden an Konsequenzen orientierten Handlungssystem keine Notwendigkeit für einen besonderen Platz von besonderen Verpflichtungen, in ihrem vermutet positiven Sinn, gibt, zum anderen wird dafür argumentiert, dass besondere Verpflichtungen, sofern sie den Rahmen ohnehin gebotener Handlungen verlassen, nur mehr dazu dienen, unmoralische Inhalte zu realisieren.Im Zuge der Diskussion der auftretenden Probleme und möglicher Lösungen stellen sich das Potential und die Grenzen für die angestrebte wissenschaftliche Ethik im konsequentialistischen Kleide dar.Im Zusammenhang mit den unterschiedlichsten Ergebnissen, welche im Laufe dieser Bearbeitung destilliert werden, steht das Individuum, seine Freiheit und diesbezügliche Optionen unter speziellem Augenmerk und es wird die Notwendigkeit der Menschlichkeit ganz besonders im Zusammenhang mit ethischen Methoden betont, welche gezielt vernunftorientierte Handlungsmaximen vorgeben wollen.

Zusammenfassung (Englisch)

The paper Utilitarism and Special Obligations on the one hand deals with utilitarism as an action theory, especially in the form of consequentialism, and on the other hand the phenomenon of the special obligations is being investigated, its prevalence in society and in particular its moral validity.In the following possible conflicts and open contradictions are being investigated between the special obligations used in practice and their theoretic implementation of a utilitarian system.Specifically questions are being discussed regarding the effective possibility/ impracticability of this connection, the nature of a special obligation is clarified and it is investigated what a ?social? consequentialistic moral system would have to look like.It is being argued that in an adequate consequentially oriented action system there is either no necessity for a special position of special obligations in their assumed positive connotation or it is being argued that special obligations exceeding the frame of actions which are required anyways can only be designed to realise immoral matters.In the course of investigating the arising problems the potential as well as the limits of the desired scientific ethics in a consequentialistic format are being exhibited.In context with the varied results which are being exposed in the course of the work it is the individual persons, their freedom and related options which are given special consideration, and particular emphasis is put on the necessity of humaneness and in particular in context with ethical methods which are designed to create action maxims based on reason.