Titelaufnahme

Titel
Incubation styles in Greylag geese (Anser anser) / eingereicht von Claudia Sabrina Eder
Verfasser/ VerfasserinEder, Claudia Sabrina
Begutachter / BegutachterinKaiser Helmut
Erschienen2012
Umfang44 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Graugans / Brutbiologie / Graugans / Brutbiologie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-42356 Persistent Identifier (URN)
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Incubation styles in Greylag geese (Anser anser) [0.23 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Graugänse sind hochsoziale Tiere mit einer starken familiären Bindung. Bei Graugänsen bebrütet das Weibchen alleine die vorabgelegten Eier für 28 Tage, während der Partner das Nest bewacht. Aus vorangegangenen Studien, konnten Unterschiede in der Brutpflege und speziell im Verhalten der Mütter im Bezug auf ihre Jungen nachgewiesen werden. In dieser Studie wollten wir herausfinden, ob es individuelle Unterschiede im Brutverhalten der Weibchen einer freilebenden Graugansschar gibt und, wenn ja, wie sich diese darstellen. Um diese Fragen zu beantworten, wurden die Bruthütten von acht Graugansweibchen verkabelt und mit Kameras ausgestattet. Zusätzlich wurde jedem der acht Nester ein ?Technoei? beigelegt, das uns Aufschluß über die Variationen der Eitemperatur und so der Brutwärme und des Brutverhaltens des Weibchens geben sollte. So erhofften wir uns Aussagen über das Verhalten des Weibchens über 28 Bruttage treffen zu können. Die Weibchen zeigten unterschiedliche Verhaltensmuster während des Bebrütens der Eier. Diese Unterschiede wurden höchstwahrscheinlich von der Eierzahl im Nest, der Temperatur, nicht aber von der Aussentemperatur beeinflußt. Vorallem die Gans ?Celine? zeigte, verglichen mit den anderen Gänsen einen individuellen Brutstil. Wie aus unseren Ergebnissen ersichtlich hatte das Alter der Gänse und die Anzahl der Partner keinen Einfluß auf den Bruterfolg der Weibchen. Unsere Ergebnisse lassen uns darauf schliessen, dass es individuelle Brutstile bei Weibchen dieser Art gibt.

Zusammenfassung (Englisch)

Greylag geese are highly-social animals with a strong pair and family-bonding. Only the female is incubating the eggs for 28 days, while her partner is waiting watching the nest from a distance. Studies suggested individual differences in parental care especially the behaviour of mothers to their young. In birds the incubation of the eggs is costly. Therefore we wanted to find out whether there are individual differences in the behaviour of incubating for females of a free-living flock and how this is illustrated. To answer this question we wired eight breeding-boxes of greylag geese females with cameras. In addition we put eight ?Technoeggs? into the nests, to get information of the variation of egg-temperature und furthermore information about incubation-temperature und the females? behaviour during incubation. Females of greylag geese showed different patterns in incubating the eggs and the number of eggs and temperature seemed to have an influence on this. The ambient temperature had no. Also the age and number of pair partners had no influence for breeding success. In this study, we investigated the effects of individual differences while the incubation in breeding boxes and especially one goose named ?Celine? showed a significant incubation style (temperature and behaviour) over time. Therefore our results suggest the existence of incubation styles in our observed species, the Greylag geese.