Titelaufnahme

Titel
Frauen- und Männerbilder von Jugendlichen in der Offenen Jugendarbeit / vorgelegt von Katrin Ettl
Verfasser/ VerfasserinEttl, Katrin
Begutachter / BegutachterinHeimgartner Arno
Erschienen2012
Umfang100 S. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Jugend / Offene Jugendarbeit / Frauenbild / Männerbild / Jugend / Offene Jugendarbeit / Frauenbild / Männerbild / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-42306 Persistent Identifier (URN)
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Frauen- und Männerbilder von Jugendlichen in der Offenen Jugendarbeit [1.04 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Forschungsarbeit werden der Zusammenhang und die Bedeutung von Gender, der Sozialpädagogik und den daraus entstehenden Geschlechterverhältnissen in der Offenen Jugendarbeit aufgezeigt. Der theoretische Fokus liegt auf der sozialen Konstruktion von Geschlecht und den daraus resultierenden Auswirkungen für JugendarbeiterInnen und Jugendliche. Dabei wird einerseits ein Einblick in verschiedene Methoden der Offenen Jugendarbeit geboten, aber andererseits auch die noch immer bestehenden Ungleichverhältnisse zwischen Frauen und Männern skizziert. Der empirische Teil setzt sich ausgehend von den Geschlechterverhältnissen, die in der Gesellschaft vorherrschen, mit Ansichten von Jugendlichen über Weiblichkeit und Männlichkeit auseinander. ?Welche Geschlechterrollenbilder haben Jugendliche von Frauen und Männern?? Dieser Forschungsfrage wurde anhand von drei Gruppendiskussionen in verschiedenen steirischen Jugendtreffs nachgegangen. Als fortschrittliches Ergebnis kann die Tatsache gewertet werden, dass ein Großteil der befragten Jugendlichen ein relativ offenes Verständnis von weiblich und männlich haben und auch dementsprechend emanzipiert denken. Eher veraltete Rollenbilder wurden vor allem bei Themen wie Kindererziehung und Haushaltsführung sichtbar. Allgemein gibt es aber zwischen den weiblichen und männlichen Jugendlichen keine signifikanten Meinungsunterschiede bezüglich ihrer Rollenbilder. In Bezug auf die teilnehmenden Jugendlichen kann ein positiver und fortschrittlicher Trend in Richtung Gleichstellung zwischen Frauen und Männern festgestellt werden. Durch diese Forschungsarbeit wird aber auch klar ersichtlich, dass eine geschlechtersensible Jugendarbeit weiter an der Dekonstruktion von veralteten Geschlechterrollenbildern arbeiten muss, um positive Veränderungen zu festigen und eine Basis für die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern schaffen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis illustrates the connection between gender, social pedagogy and the resulting gender relations in open youth work. The theoretical part focuses on the social construction of gender and the impact on open youth work and on teenagers. On the one hand this thesis outlines a variety of methods and on the other hand common inequalities between men and women.The empirical part deals with current gender relations in society and in particular with the teenagers opinion about masculinity and femininity. ?Which point of view do young adults have about female and male genderrolemodels?? This research question is answered with the help of three group discussions in different youth centres in Styria. As a main result it is shown that most of the teens have a relatively open understanding of male and female, as well as a emancipative mind. In the topics around child raising and household more oldfashioned opinions were found. But in general there are no significant differences between girls and boys relating to their opinion of female and male. The interviewed youth shows a positive and foreward looking trend towards an equality of men and women.Through this master thesis it became obvious, that gendersensitive youth work still has to contribute to the deconstruction of old fashioned genderrolemodels to strengthen the positive change and to be able to build a base for substantial genderequality.