Titelaufnahme

Titel
Lyotropic liquid crystals : investigations on loading and release of hydrophilic functional molecules / Manuela Maurer
Verfasser/ VerfasserinMaurer, Manuela
Begutachter / BegutachterinGlatter Otto
Erschienen2012
Umfang154 S. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Glycerin / Linolsäure / Diglyceride / Oleate / Phasengleichgewicht / Glycerin / Linolsäure / Diglyceride / Oleate / Phasengleichgewicht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-42245 Persistent Identifier (URN)
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Lyotropic liquid crystals [4.82 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Phasenverhalten von Glycerol Monolinoleat mit 33% Beimischung von Diglycerol Monooleat wurde charakterisiert und mit dem Basissystem verglichen. Dieses Verhalten wurde auch mit dem Phasenverhalten der entsprechenden intern selbstorganisierten Partikel oder Somen (Isasomen) verglichen. Die höchstmögliche Menge an Wasser, die im System gelöst werden kann wurde bestimmt, sowie die höchstmögliche Menge an zwei verschiedenartigen funktionellen Molekülen die in zwei relevanten Zusammensetzungen untergebracht werden kann. Der wasserlösliche Farbstoff Erioglaucin und das wasserlösliche Protein Cytochrom C waren Mittelpunkt dieser Untersuchungen. Es konnte ermittelt werden, dass ein Wettbewerb um den verfügbaren Raum die höchstmögliche Bleadungsmenge in den engen mizellaren Verhältnissen begrenzt.Das Freisetzungsverhalten des Farbstoffes aus den lyotropen Flüssigkristallen wurde bestimmt und im Zusammenhang mit der internen Struktur gesetzt, die bei verschiedenen Zusammensetzungen vorherrscht. Der Einfluss experimenteller Bedingungen auf die Freisetzungskinetik wurde ebenfalls untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass die Verwendung einer Membran sowie Verdünnungsverhältnisse des Freisetzungsmediums unter Umständen große Auswirkungen auf das Freisetzungsverhalten haben.Weiters wurde eine Vorläufer-Formulierung für den Einbau des gewählten Modellproteins optimiert und danach in wässrigem medium dispergiert, wo sich die gewünschte Struktur in situ ausbildete. Die Freisetzung des Proteins aus den so gebildeten Partikeln (Isasomen) wurde mit Hilfe einer optimierten HPLC-Methode bestimmt, und war von der internen Architektur der nanostrukturierten Partikel abhängig.

Zusammenfassung (Englisch)

The phase behavior of glycerol monolinoleate, mixed with 33 wt% of diglycerol monooleate, was characterized and compared to the pure system. It has also was compared to the respective dispersed internally self assembled particles or somes (Isasomes). The maximum amount of water soluble in the bulk system was determined, as well as the maximum amount of two types of functional molecules possible to load into two relevant compositions. The hydrophilic dye Erioglaucine and the small hydrophilic protein cytochrome c were focused on for these investigations. It was found that a competition for space between water and functional molecules limits the amount of load possible to incorporate into the small confined micellar structures.The release behavior of the dye from bulk was determined and analyzed in context of the internal structure present at different compositions of the lyotropic liquid crystal. The influence of experimental conditions on release kinetics was also investigated. It could be shown that the usage of a membrane as well as sink conditions can have profound effects on release, depending on circumstances.Furthermore, a precursor formulation was optimized for incorporation of the chosen model protein, and subsequently dispersed in aqueous release medium where it formed nanostructured particles in situ. Release of the protein from these particles (Isasomes) was assayed by an optimized HPLC protocol and found to depend on the internal architecture of the particles.