Titelaufnahme

Titel
Institutionelle Verankerung der Informationswissenschaft in Europa : eine szientometrische Analyse / Eva-Maria Tauschmann
Verfasser/ VerfasserinTauschmann, Eva-Maria
Begutachter / BegutachterinSchlögl Christian
Erschienen2012
Umfang62, [ca. 60 Bl.] : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kontinentaleuropa / Informations- und Dokumentationswissenschaft / Institut / Bibliometrie / Kontinentaleuropa / Informations- und Dokumentationswissenschaft / Institut / Bibliometrie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-42112 Persistent Identifier (URN)
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Institutionelle Verankerung der Informationswissenschaft in Europa [1.31 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Informationswissenschaft ist an vielen Hochschulen auf der ganzen Welt als eigene Studienrichtung verankert und dadurch ein fixer Bestandteil in Forschung und Lehre. In der folgenden Arbeit soll dies anhand von konkreten Fakten belegt werden. Zum einen soll im Rahmen einer Metaanalyse erhoben werden, wie die Informationswissenschaft in Kontinentaleuropa institutionell verankert ist. Aus diesem Grunde werden zunächst möglichst alle informationswissenschaftlichen Institute erhoben. Danach wird eine Publikationsanalyse für den Zeitraum 2001 bis 2010 durchgeführt. Dazu werden alle Publikationen dieses Zeitraumes, die sich mit dem Themenkreis Informationswissenschaft befassen, erhoben und den einzelnen Instituten und Ländern zugeordnet, um damit eine Verbindung zu den zuvor erhobenen informationswissenschaftlichen Instituten herstellen zu können. Es soll für die einzelnen europäischen Länder ermittelt werden, welche informationswissenschaftlichen Institute am meisten publizieren. Weiters können durch die Publikationsanalyse Institute identifiziert werden, die im Rahmen der Metaanalyse nicht gefunden wurden. Naturgemäß gibt es bei Analysen wie diesen einige Problembereiche, Einschränkungen und Auslegungsdifferenzen. Im konkreten Fall gibt es klare Unterschiede zwischen der Metaanalyse und der bibliometrischen Analyse. Bei der Metaanalyse, die sich auf die Informationen von vier genannten Websites beschränkt, haben die Ergebnisse mit denen der bibliometrischen Analyse stark differiert, was möglicherweise an der Aktualität der einzelnen Webseiten liegt. Weitere Probleme stellt die Sprache dar, da die einzelnen Institutsbezeichnungen nicht einheitlich auf Englisch angeführt sind. Auch die Ähnlichkeit vieler Institutsbezeichnungen und die damit verbundene schwierige Zuordnung bereiten im Zuge einer solchen Analyse große Schwierigkeiten und können durch Falschauslegung das Ergebnis verfälschen.

Zusammenfassung (Englisch)

At many universities around the world, information sciences is anchored as an own field of studies and also as a fixed component in research and teaching. The following work should document this thesis on the basis of concrete facts. On the one hand a meta-analysis will show how information sciences is institutionally anchored in continental Europe. Therefore in a first step as far as possible all information science institute will be surveyed. Then a publication analysis in the period of 2001 up to 2010 will be conducted. For this purpose, all publications of this period, dealing with this special topic, will be surveyed and assigned to the individual institutions and countries, to get a connection to the before surveyed information science institutes. The intention is to elaborate on individual country base , which information sciences institute publish the most. Furthermore, by means of the publication analysis institutes can be identified, which were not found in the meta-analysis. Naturally, during analysis like this some problem areas, restrictions and difference in interpretation can appear. In this specific case, clear differences between the meta-analysis and the bibliometric analysis exist. In the meta-analysis, which is limited on the information of the four mentioned websites, the results are highly different to those of the bibliometric analysis. The reason therefore is perhaps the up-to-dateness of the individual web pages. A further problem is the language, as the individual names of the institutes are not consistent headed in English. Also the similarity of many institute-descriptions and the herewith linked difficult classification lead to great difficulties in analysis like this and can result in misinterpretation .