Titelaufnahme

Titel
Lebensqualität, Zufriedenheit und das Selbstkonzept älterer Menschen in Hinblick auf institutionelles Wohnen / Bettina Loipold
Verfasser/ VerfasserinLoipold, Bettina
Begutachter / BegutachterinFoscht Thomas
Erschienen2012
Umfang116, 2 Bl. Anh. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Alter / Lebensqualität / Altenheim / Alter / Lebensqualität / Altenheim / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-42102 Persistent Identifier (URN)
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Lebensqualität, Zufriedenheit und das Selbstkonzept älterer Menschen in Hinblick auf institutionelles Wohnen [1.18 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund des Phänomens der Alterung der Gesellschaft und des starken Wettbewerbs im Pflegesektor, ist es wichtig, sich mit der Lebensqualität der Älteren zu beschäftigen. Es wird untersucht, ob Lebensbereiche, Aspekte des Selbstkonzepts oder auch die Verbesserung und die Vereinbarkeit von Lebensgewohnheiten im Altersheim einen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit in dieser Institution haben. Des Weiteren wird erforscht, ob eine positive Einstellung zum Altersheim sowie eine Orientierung an einer typischen Person im Altersheim dazu führen, gerne in dieser Einrichtung wohnen zu wollen. Die ProbandInnen des Quasi-Experiments werden in drei Experimentalgruppen eingeteilt, welche jeweils verschiedene Bedingungen eines Altersheims am Beginn des Fragebogens vorfinden. Es existiert ein positiver Einfluss der Zufriedenheit mit dem sozialen Leben und der Freizeit auf die Lebenszufriedenheit im Altersheim. Eine verbesserte Einstellung zu dieser Institution sowie eine stärkere Orientierung der idealen Selbstkongruenz an einer fiktiven Person, erhöht das Empfinden, gerne im Altersheim wohnen zu wollen. Eine steigende Diskrepanz der tatsächlichen und der idealen Selbstkongruenz führt zu höherer Unzufriedenheit. Die Verbesserung, aber auch die Vereinbarkeit der Lebensgewohnheiten im Altersheim, steigert die Lebenszufriedenheit. Die Einflüsse des sozialen Lebens und der Vereinbarkeit der Lebensgewohnheiten auf die Lebenszufriedenheit sowie der Einfluss der Einstellung darauf, gerne im Altersheim wohnen zu wollen, sind bei der Experimentalgruppe mit den schlechtesten Bedingungen am stärksten. Diese Ergebnisse dienen dazu, potentielle BewohnerInnen von Altersheimen besser zu verstehen und liefern Implikationen für das Management in diesem Bereich. Es wird ein Beitrag zur Forschung der Lebensqualität der Älteren unter verschiedenen Bedingungen, zur Selbstkonzeptforschung und zum Marketing, bezogen auf institutionelles Wohnen, geleistet.

Zusammenfassung (Englisch)

Regarding the phenomenon of the ageing of society and the strong competition in the health-care sector, it is important to focus on the quality of life of the elderly. It is investigated, if dimensions of life, aspects of the self concept, or the improvement and the compatibility of life habits in the home for the aged, have an impact on the life satisfaction in this institution. Furthermore it is explored, if a positive attitude towards the home for the aged, as well as an orientation on a typical person in this institution, has an impact on the feeling of being con-venient to live in the home for the aged. The test units of this quasi-experiment are divided in three experimental groups, which have various conditions of a home for the aged at the be-ginning of the questionnaire. There is a positive impact of the satisfaction with the social life and the leisure time on the life satisfaction in the home for the aged. An improved attitude towards this institution, as well as a stronger orientation of the ideal self congruency on a fic-titious person, leads to a stronger feeling of being convenient to live in the home for the aged. An increasing discrepancy between the actual and the ideal self congruency causes higher dissatisfaction. The opportunity to improve or to arrange life habits in the home of the aged, increases life satisfaction. The impacts of the social life and the compatibility of life habits on life satisfaction, as well as the impact of the attitude on the feeling of being convenient to live in the home for the aged, are most intense for the experimental group with the worst condi-tions. These results help better to understand the potential residents of such an institution and give implications for the management in that field. This study makes a contribution to the quality of life research with modified conditions, to the research of the self concept and to the marketing with regard to institutional living.