Titelaufnahme

Titel
Anticoagulation in Atrial Fibrillation: A patient-centred approach
Weitere Titel
Anticoagulation in Atrial Fibrillation: A patient-centred approach
Verfasser/ VerfasserinHeitzeneder, Katharina Anna
Begutachter / BegutachterinOrtner, Astrid
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-119669 Persistent Identifier (URN)
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Anticoagulation in Atrial Fibrillation: A patient-centred approach [2.91 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

HintergrundVorhofflimmern ist ein zunehmendes Gesundheitsproblem, das mit erhöhtem Schlaganfallrisiko einhergeht. Antikoagulantien beugen diesem vor, wenn sich Patienten an eine lebenslange Therapie halten. Für optimale Ergebnisse ist es wichtig, eine adäquate Verschreibung sicherzustellen und Patientenzufriedenheit durch patientenzentrierte Fürsorge zu verbessern. ZielDie Forschungsfrage dieses Audits ist das Ausmaß der Eignung von verschriebenen Antikoagulantien und das Ausmaß der Patientenzufriedenheit mit bereitgestellter Information und Beteiligung im Entscheidungsprozess festzustellen, nachdem eine Broschüre als Intervention an Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern verteilt wurde. MethodenEine neu erstellte Patienteninformationsbroschüre wurde ausgewählten Patienten mit erstdiagnostiziertem Vorhofflimmern vorgelegt. Ihre Zufriedenheit wurde danach mit einer Befragung festgestellt, und die Eignung der verschriebenen Antikoagulantien von klinischen Pharmazeuten anhand von aktuellen evidenz-basierten Richtlinien beurteilt. Die Ergebnisse wurden dann mit denen des Präinterventions-Audits verglichen. ErgebnisseVon allen 31 erfassten Patienten erhielten 28 (90,32%) eine angemessene Behandlung mit Antikoagulantien. Die Broschüre hatte eine günstige Auswirkung auf die Patientenzufriedenheit, die verglichen mit den Richtwerten gestiegen ist. Da die Patientengruppe eher klein war, waren alle Ergebnisse bis auf die Gesamtzufriedenheit (p = 0,019) statistisch nicht signifikant. SchlussfolgerungObwohl die adäquate Verschreibung und Patientenzufriedenheit durch die Broschüre verbessert werden konnten, sind höhere Patientenzahlen notwendig, um signifikante Ergebnisse zu erhalten. Folglich können ähnliche Broschüren für andere chronische Krankheiten nützlich sein. Zusätzlich müssen wirkungsvolle Maßnahmen gefunden werden, um Patientenschulung und Beteiligung zu steigern und optimale patientenzentrierte Fürsorge anbieten zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

BackgroundAtrial fibrillation is a growing health burden associated with increased stroke risk. Anticoagulants are known to prevent these, if patients comply with a life-long therapy. For best outcomes, it is crucial to ensure appropriate prescribing and improve patient satisfaction by employing patient-centred care. ObjectiveThe research question addressed in this audit is to determine the level of appropriateness of anticoagulant prescribing and the level of patient satisfaction with information provided and involvement in the decision-making process after a leaflet was distributed as an intervention to patients with non-valvular atrial fibrillation. MethodA new patient information leaflet was created and introduced to selected patients with newly-diagnosed atrial fibrillation. Their level of satisfaction was then gauged by an interview while the appropriateness of their prescribed anticoagulant was evaluated by clinical pharmacists according to current evidence-based guidelines. Results were then compared with the baseline of a pre-intervention audit. ResultsOf all 31 included patients, 28 (90.32%) received appropriate anticoagulant treatment. The leaflet had a beneficial impact on patient satisfaction, which was trending up compared with the baseline. Since the patient panel was rather small, all results except for overall satisfaction (p = 0,019) were not statistically significant. ConclusionAlthough prescribing appropriateness and patient satisfaction could be improved by the leaflet, greater numbers of patients are needed to show significant results. Consequently, similar leaflets may be useful in other chronic diseases as well. Additionally, effective interventions to increase patient education and involvement have to be identified to provide optimal patient-centred care.