Titelaufnahme

Titel
Stackelberg competition in general oligopolistic equilibrium : a multinational approach to market leadership / Lucas Johannes Winter
Verfasser/ VerfasserinWinter, Lucas Johannes
Begutachter / BegutachterinFarmer, Karl ; Kleinert, Jörn
Erschienen2012
UmfangV, 149, ca. [60] Bl. Anh. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Unvollständige Konkurrenz / Oligopoltheorie / Unvollständige Konkurrenz / Oligopoltheorie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-41922 Persistent Identifier (URN)
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Stackelberg competition in general oligopolistic equilibrium [9.9 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Unvollkommener Wettbewerb in einem allgemeinen Gleichgewicht bildet viele moderne Produktmärkte aus der Vogelperspektive ab: Durch unterschiedliche Geschwindigkeiten im Erfassen nationaler Daten zwischen multinationalen Firmen und nationalen Firmen (welche für die ausländischen Daten absolut länger brauchen) kann ein Cournotgleichgewicht zum Stackelberggleichgewicht werden, indem die Mengenfestsetzungen nun zeitlich sequenziell sind. Die Erwartung rationaler Agenten ermöglicht wie im Falle eines Cournot-Oligopols auch hier das Erreichen eines stabilen Gleichgewichts unter der Annahme der Differenzierung von wahrgenommener (?perceived?)und tatsächlicher (?real?) Nachfrage. Erstere Nachfrage nimmt endogene Faktoren als gegeben und unverrückbar an, um einen Zirkelschluss im allgemeinen Gleichgewicht zu verhindern. Durch diese Veränderung hin zu einer marktführenden Stellung unter den Oligopolisiten ergibt sich eine niedrigere Wohlfahrt, da der Verlust in Pro?ten nicht durch Gewinne bei Löhnen kompensiert werden kann. Dadurch kann dieses Modell einen Machtkonzentrationseffekt zeigen, welcher auf die Gesamtwohlfahrt einen negativen Ein?uss hat, selbst wenn der/die Marktführer komparative Kostenvorteile im entsprechenden Produkt hätten. Das Modell betont damit die Annahme David Ricardos, dass wohlfahrtssteigerndes Aufnehmen von Handelsbeziehungen nur aus Ef?zienzaspekten resultieren kann und bestätigt auch wettbewerbsrechtliche Überlegungen gegen eine marktbeherrschende Stellung im Interesse der Konsumentenwohlfahrt. Die Analyse mittels eines allgemeinen Gleichgewichts und numerischer, exemplarischer Lösung zeigt also auch konträre Ergebnisse zur ad hoc Einschätzung eines partiellen Gleichgewichts.

Zusammenfassung (Englisch)

Imperfect competition in a general equilibrium is the picture of modern industrial product markets from a bird?s eye view: An asymmetry in the speed of collecting national parameters between multinationals (who have no time lag due to foreign parameters) and national ?rms within an industry can alter oligopolies of Cournot type to Stackelberg competition as pro?t maximizing output decisions become staged on a timeline. Since agents? expectations are assumed to be rational, a stable equilibrium can be reached just as in the Cournot oligopoly case.The most important assumption to second that is the differentiation of perceived and real demand. Perceived demand assumes endogenous factors to be constant and exogenous in order to make a sound profit maximization by firms. In equilibrium only, the perceived and real demand intersect, thus reaching the general equilibrium is possible even though maximization is somehow partial equilibrium driven. The ?tting general equilibrium model yields lower welfare with a switch to a staged setting since the drop in pro?ts is not compensated by the rise in wages that occur due to higher equilibrium output in market leadership situations. Thus, this work on industry leadership develops a power of concentration effect that is negative on general welfare, even in a comparatively advantageous setting for the dominant multinationals. The model highlights the importance of Ricardo?s assumption that welfare-increasing trade patterns emerge from ef?ciency bene?ts only and also seconds antitrust laws against a dominant position for the sake of (consumer) welfare. The general equilibrium analysis and solution with a numerical model thus shows counter-intuitive results compared to a partial equilibrium analysis.