Titelaufnahme

Titel
Verletzungen und Schmerzen im Langdistanztriathlon : Zusammenhänge zwischen trainingsbezogenen Risikofaktoren und häufigen Beschwerdebildern bei Langdistanztriathleten und -athletinnen / Autor: David Höden, Mag.rer.nat. Mag.rer.soc.oec.
Weitere Titel
Injuries and pain in long distance triathlon. Correlation between training-related risk factors and frequent discomforts by long distance triathletes
Verfasser/ VerfasserinHöden, David
Begutachter / BegutachterinTitze, Sylvia ; Thaller, Sigrid
ErschienenGraz, 2017
UmfangVII, 340 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blatt) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Dissertation, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-119306 Persistent Identifier (URN)
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Verletzungen und Schmerzen im Langdistanztriathlon [9.33 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ein Grund für die steigende Anzahl der triathlonbedingten Verletzungen ist die zunehmende Popularität dieser Sportart in den letzten Jahren. Ziel dieser Dissertation war die Evaluierung der häufigsten Verletzungen und Schmerzen im Langdistanztriathlon. Dabei ging es vor allem um die Identifizierung von Zusammenhängen zwischen trainingsbezogenen Risikofaktoren und häufigen Beschwerdebildern. Die Datenerhebung erfolgte mittels Online-Fragebogen, der den LangdistanzathletInnen weltweit in fünf Sprachen zur Verfügung stand. Die gewonnenen Ergebnisse der Querschnittsstudie - 1159 Fragebögen aus 43 Nationen - wurden mit denen der triathlon- und disziplinenspezifischen Literatur je Disziplin verglichen und diskutiert. In der eigenen Studie zeigte sich beim Schwimmen, dass die meisten, meist sehnenbedingten, Beschwerden die Schulter betreffen. Hohes Trainingsvolumen und ein hoher Anteil an Widerstandstraining sowie mangelndes Schwimmtechniktraining sind die Hauptursachen dafür. Beim Radfahren stellte bei den traumatischen Verletzungen ebenfalls die Schulter die am häufigsten betroffene Region dar. Bei den atraumatischen Verletzungen wurden von den Befragten am häufigsten die Lenden- und Halswirbelsäule gefolgt vom Genital- und dem Kniebereich genannt. Haltungsschäden, nicht angepasstes Rennrad und mangelndes Radtechniktraining sind die Hauptrisikofaktoren für atraumatische Beschwerden beim Radfahren. Die überlastungsbedingten Verletzungen beim Laufen sind vorwiegend auf Achillodynie, Runners Knee, Iliotibiales Band-Syndrom, Shin Splints, Fasciitis plantaris und LWS-Beschwerden zurückzuführen. Als Risikofaktoren dafür sind vor allem das Alter, das Dehnen, das Laufniveau, das Koppeltraining und die Wahl der Laufschuhe anzuführen.Die in der eigenen Studie gefundenen Risikofaktoren sind mit denen der triathlon- und disziplinenspezifischen Literatur vergleichbar, die Häufigkeiten der jeweiligen Beschwerdebilder war aufgrund unterschiedlicher Bezugsgrößen nur bedingt möglich.

Zusammenfassung (Englisch)

One reason for the increasing number of triathlon related injuries can be found in the increasing popularity of triathlon during recent years. The main aim of this dissertation was the evaluation of the most frequent and common injuries in long distance triathlon. A special focus was put on identifying the links between training based risk factors and the most common symptoms. Data collection had been conducted via an online questionnaire that was translated into five different languages. The data analysis of the cross- sectional study 1159 questionnaires from 43 nations was the foundation of this thesis. The results were then compared and discussed using triathlon and discipline specific literature.In this study the main discomforts associated with swimming were located in the shoulder and were mostly tendon related. High training volume and a high amount of resistance training, as well as a lack of training concerning the swimming technique, are the main issues related with this problem. In cycling the shoulder can be seen as the region mostly affected by traumatic injuries. Concerning a- traumatic injuries the areas of the lumbar- and the cervical- spine are the most critical, followed by the genital and the knee area. Posture related problems, non- customized road bikes, and the lack of technical training in cycling, are the main risk factors for a- traumatic problems in this discipline. Running injuries associated with overload can mostly be traced back to Achilles tendinopathy, runners knee, iliotibial band friction syndrom, shin splints, plantar fasciitis and spinal- issues. Risk factors especially involve the age, stretching, the runners level, belt- training and the choice of running shoes.While the risk factors detected in this study can be compared to triathlon and discipline specific literature, a comparison of the frequency of occurrence concerning the most common symptoms can, due to varying reference parameters, only partially be made.