Titelaufnahme

Titel
Die SOS-Kinderdorfmutter zwischen Nähe und Distanz. Erfahrungen, Möglichkeiten zum Austausch und professionelle Strategien
Weitere Titel
The SOS Childrens Village mother between closeness and distance. Opportunities for exchanging experiences and professional strategies
Verfasser/ VerfasserinKopf, Catharina
Begutachter / BegutachterinHopfner, Johanna
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-119277 Persistent Identifier (URN)
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Die SOS-Kinderdorfmutter zwischen Nähe und Distanz. Erfahrungen, Möglichkeiten zum Austausch und professionelle Strategien [1.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Vorliegende Masterarbeit beleuchtet den Balanceakt von Nähe und Distanz bei SOS-Kinderdorf-Müttern. Fragen nach Strategien die angewendet werden und wie Austausch stattfindet, werden näher beleuchtet. Neben der Theorie zur Entwicklung des Vereins SOS-Kinderdorf steht der Versuch sich dem Begriff der Mutterschaft und dessen geschichtliche Entwicklung anzunähern. Theoretische Grundlagen zu verschiedenen Nähe und Distanz Aspekten, bezugnehmend auf professionelles pädagogisches Handeln, werden gegeben. Ausgewählte Handlungsstrategien thematisieren Reflexion und Supervision in Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit. Mit Hilfe leitfadengestützter Exper-tinneninterviews wurden drei SOS-Kinderdorf-Mütter zu ihren Erfahrungen befragt. Die qualitative Auswertung, angelehnt an die qualitative Inhaltsanalyse nach Phillip Mayring, zeigt, dass Spannungsfelder von Nähe und Distanz für SOS-Kinderdorf-Mütter alltägliche Herausforderungen darstellen, welche mit Hilfe von konstanter Reflexion ausbalanciert werden können. Supervision sowie Austausch mit Mitarbeiter_innen, die im direkten Umfeld der SOS-Familie agieren, nennen die Expertinnen als hilfreich. Handlungsweisen zur Distanznahme konnten die Interviewten aus der Ausbildung zur SOS-Kinderdorf-Mutter in ihren Arbeitsalltag mitnehmen, sowie mit ihren Erfahrungen über die Jahre sammeln.

Zusammenfassung (Englisch)

This masters thesis examines the relationship of closeness and distance in the work of SOS-Childrens-Village-mothers, strategies used for coping with tensions that occur while working in this field as well as ways of exchanging views with others will be shown. The theory and the development of SOS-Childrens-Village, as well as the histo-ry of the term motherhood are issues of the theoretical foundations of this thesis. Dif-ferent aspects on closeness and distance in relation to professional pedagogical acting are outlined. Selected strategies, such as reflection and supervision in fields of social work are described. With the help of guided experts interviews three SOS-Childrens-Village mothers have shared their experiences. The qualitative content analysis based on Philipp Mayring has been used to evaluate the interviews. The outcome shows that the relationship of closeness and distance is an everyday challenge for the experts. Constant reflection of the work helps balancing these difficulties. Supervision as well as the ex-change of experiences with colleagues, who work in the same SOS-family, are named as helpful by the experts. The persons interviewed learned courses of action in the SOS-Childrens-Village-mother training, which they now can use in their work routine and they have also improved their professional skills through their long-term experiences.