Titelaufnahme

Titel
Patientenwille gegen ärztliches Ethos - rechtliche Fragen bei der Vornahme von Bluttransfusionen an Zeugen Jehovas / eingereicht von: Trattnig Julian Josef
Verfasser/ VerfasserinTrattnig, Julian Josef
Begutachter / BegutachterinHinteregger, Monika
Erschienen2012
Umfang74 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Bluttransfusion / Zeugen Jehovas / Recht / Österreich / Bluttransfusion / Zeugen Jehovas / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-41887 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Patientenwille gegen ärztliches Ethos - rechtliche Fragen bei der Vornahme von Bluttransfusionen an Zeugen Jehovas [0.47 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der zentralen Frage, inwiefern es bei der medizinischen Behandlung von Zeugen Jehovas und deren selbsbestimmungsorientierter, religiös-motivierter Entscheidung Bluttransfusionen abzulehnen, es zu rechtlichen Problemen kommen kann. Dabei wird die Vorgehensweise stets aus dem Blickwinkel des Arzt-Patienten-Verhältnisses gesehen. Darüber hinaus wird sowohl der religiöse Hintergrund des Glaubensgebotes näher beleuchtet, als auch auf medizin-ethische Betrachtungsweisen eingegangen. Gesondert wird ebenfalls die Situation der Minderjährigen dargestellt, bei denen die medizinische Behandlung zwischen der Fremdbestimmung vonseiten der Eltern und der eigenen Selbstbestimmung steht und diese Situation angesichts der Wahrung des Glaubensgebotes zur Problematik der Einwilligungserteilung führt. Abschließend folgen persönliche Schlussbemerkungen, die zusätzlich eine zusammenfassende Darstellung der aufgeworfenen Fragen beinhalten.

Zusammenfassung (Englisch)

As the book title already indicates, this diploma thesis concerns itself with the question of how medical treatment of Jehovah's Witnesses and their self-determined, religiously-motivated decision to refuse blood transfusions can cause legal problems. With regard to the procedural method, emphasis is put on the doctor-patient relationship. Furthermore, the religious background of the faith commandement will shed light on, as discussed on medical-ethical approaches. Separately, the situation of minors is also shown, where the medical treatment takes place between the foreign regulation on the part of parents and their own self-determination, and this situation leading to the issue of granting consent. Finally, personal concluding remarks follow, which includes an additional summary of the issues raised.