Titelaufnahme

Titel
MYTHOS 2.0 : eine interdisziplinäre Untersuchung zur Entwicklung eines romantischen literarischen Konzepts basierend auf dem Machtfaktoren-Modell / vorgelegt von Mara Lisa Lerchner
Weitere Titel
MYTH 2.0 An interdisciplinary investigation on the development of a romantic literary concept based on the force factor model
Verfasser/ VerfasserinLerchner, Mara Lisa
Begutachter / BegutachterinMüller-Kampel, Beatrix
ErschienenGraz, 2017
Umfang148 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-119187 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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MYTHOS 2.0 [2.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen werden zu demonstrieren, dass ein neu ent-wickeltes Modell das sogenannte ‚Machtfaktoren-Modell‘ zur Beschreibung der Entwicklung und der Beschaffenheit eines bestimmten geisteswissenschaftlich relevanten Gegenstandes taugt. Bei diesem Gegenstand handelt es sich um ein literarisches bzw. literaturphiloso-phisches Konzept, das um 1800 im Kontext der Aufklärung und der geistes- und literaturhistorischen Strömung Romantik entstanden ist und das Ergebnis einer Auseinander-setzung mit der Gestaltung sowie der Funktion von Mythen darstellt und gewissermaßen u.a. eine Art Produktionsanleitung dafür darstellt, sogenannte vernünftige Mythen zu erzeugen.Die verwendete Bezeichnung des Konzepts ‚Konzept des Mythischen‘ oder ‚mythisches Konzept‘ ist eine, die in dieser Arbeit, angepasst an die Terminologie des Machtfaktoren-Modells, eingeführt wird und einen innerhalb des sozietären Kontinuums wirkenden, sogenannten ‚(Macht-)Faktor‘ fassen soll. Die Schreibweise, den Begriffsteil ‚Macht-‘ einzuklammern, soll darauf hinweisen, dass zwar alles in der Welt Vorhandene vom Zeitpunkt seiner Erschaffung an als Faktor begriffen werden kann, aber nicht unbedingt als ‚Machtfaktor‘. Ergänzend hinzuzufügen ist an dieser Stelle, dass neben dem besagten Konzept des Mythischen und dessen Entwicklung vom (Macht-)Faktor zum Machtfaktor auch die (Macht-) Faktoren ‚Konzept des Ästhetischen‘, ‚Bürgertum‘, ‚Öffentlichkeit‘ und ‚Mythos‘ untersucht werden. Abgesehen davon, dass in dieser Arbeit überprüft werden soll, ob das Machtfaktoren-Modell funktional ist, geht es auch darum, zu klären, inwiefern diese verschiedenen (Macht-) Faktoren bzw. ihre ‚Potentialentfaltung‘ und die Epoche der Aufklärung bzw. aufklärerische Ideen bzw. der Wunsch, solche Ideen auch umzusetzen, zusammenhängen und was Mythen mit der Errichtung der ‚bestmöglichen aller Welten‘ zu tun haben.

Zusammenfassung (Englisch)

In this thesis the attempt will be made to demonstrate how a newly developed model - the so-called ‘force factor model- can be used to describe the development and the nature of a particular item of the humanities. This item is a literary or literary philosophical concept, which began around 1800 in the context of Enlightenment as well as the ‘Romantic and is the result of a discussion about the design and function of Myths. It can also be seen as kind of a manual for designing so called ‘sensible myths. The term ‘concept of the mythical or ‘mythical concept is introduced in this work and tries, adapted to the terminology of the ‘force factor model, to describe a so called ‘(force) factor. The parenthesising of the 'force'-part of the word is used to emphasize the difference between a 'factor', which in theory can be anything in the world, and a ‘force factor. Furthermore it explores the concept of the mythic and it's development from a ‘(force) factor to a ‘force factor. This work will also investigate specific ‘(force) factors like the ‘concept of the aesthetics, ‘bourgeoisie, ‘public sphere and ‘mythos. Akin to this, the work examines whether the ‘force factor model is functional. It is also a matter of clarifying how far these different ‘(force) factors, or their ‘development of potential, are connected to the time period of the enlightenment and enlightened ideas, and why ‘myths are so important to establish the ‘best of all possible worlds.