Titelaufnahme

Titel
Die Steiermark ist viel zu schön, um kurz zu bleiben : eine kulturwissenschaftliche Untersuchung zum "Steiermark Frühling" in Wien / vorgelegt von Uta Mogel
Weitere Titel
Styria is much too beautiful to stay short. A study of cultural sciences on the "Styrian Spring" in Vienna
Verfasser/ VerfasserinMogel, Uta
Begutachter / BegutachterinEberhart, Helmut
ErschienenGraz, 2017
Umfang183 Blatt : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-118863 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die Steiermark ist viel zu schön, um kurz zu bleiben [3.88 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Meine Masterarbeit behandelt den Steiermark Frühling in Wien, eine Veranstaltung, die von der Steiermark Tourismus GmbH organisiert wird. Sie ist als Werbeveranstaltung konzipiert und zielt darauf ab, den Wiener Stammgästen der Steiermark Danke zu sagen und sie gleichzeitig zu einem weiteren Steiermark Urlaub einzuladen. Dafür wird der Wiener Rathausplatz zu einem Steiermarkdorf, bei dem jede Steirische Region mit regionalen Produkten und Tourismusverbänden vertreten ist.Als Fragestellung wird der Steiermark Frühling in einen kulturwissenschaftlichen Kontext gesetzt. Es wird danach gefragt, wie die scheinbar unverkennbaren traditionellen Versatzstücke für die Steiermark als Urlaubsland genutzt werden. Weiters wird behandelt, ob und wie diese Unverkennbarkeit zu einer überhöhten und idyllischen Vorstellung eines Bundeslandes wird. Um diese Fragestellung zu beantworten, wird die Arbeit in zwei große Teile gegliedert sein. In einem ersten Teil wird durch Literaturrecherche auf das Thema Folklorismus und Bildanalyse eingegangen. Durch die theoretische Beschäftigung mit diesen beiden Themen wird in weiterer Folge eine Idee bzw. Vorgehensweise entwickelt, wie die Veranstaltung in einen kulturwissenschaftlichen Kontext eingefügt werden kann. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Veranstaltung anhand erhobener Daten im Rahmen einer Feldforschung während des Steiermark Frühlings in Wien, betrachtet. Die Schwerpunkte werden vor allem auf eine Bildanalyse der dort verteilten Werbebroschüren der Regionen und auf den folkloristischen Aspekt der Veranstaltung gelegt. Das Ergebnis der Arbeit zeigt, dass es die Überhöhung und das Entwickeln einer Idylle des Urlaubslandes Steiermark gibt. Es wird bewusst mit der Idylle geworben, um Besucherinnen und Besucher in die Urlaubsregionen zu locken. Die traditionellen Versatzstücke werden adaptiert und als etwas präsentiert, was jeder Urlauber und jede Urlauberin in der Steiermark haben kann und haben wird.

Zusammenfassung (Englisch)

My master thesis deals with the Styrian Spring (Steiermark Frühling) in Vienna, an event which is organized by the Styrian Tourism Ltd. It is seen as an event of advertisement with the aim of thanking Viennas people, who are regular guests in the beautiful county Styria and furthermore to invite them to another Styrian holiday. Therefore, the Town Hall Square of Vienna turns into a small Styrian village, where Styrian regions represent themselves with regional products and the Styrian tourist board.The focus is based on the Styrian Spring in context with cultural sciences. In detail, by questioning, the apparently traditional stale idea how Styria is used as a holiday region. Additionally, my work deals with reasons whether and how this unmistakability leads to the idea of an exorbitant and idyllic county.To refer to this problem, the work is divided into two big parts. The first part deals with the literature research, with the main focus on folkloristic elements and image analysis. As a result of theoretical elaboration of these topics, an idea or rather a procedure is developed, by showing how this event is put into an cultural scientific context. The second part of this work is represented by a field study, which was carried out by me while the Styrian Spring in Vienna. The focus lies on the image analysis of the distributed advertisement leaflets of each region and of the folkloristic elements of the entire event.In conclusion, this work indicates that the exaggeration and the development of an idyll, concerning the county Styria as a holiday region, exists. There is a deliberately use of the idyllic atmosphere to attract visitors and to increase their number. The traditional stale ideas were adapted and represent now, what each guest is able to gain and for sure will gain out of visiting Styria.