Titelaufnahme

Titel
Zwanzig Jahre Dayton-Abkommen. Bosnien und Herzegowinas friedenserhaltendes Erbe?
Weitere Titel
Twenty years of Dayton-Agreement. Bosnia Hercegovina's peace-keeping heritage?
Verfasser/ VerfasserinDervic, Erwin
Begutachter / BegutachterinKarimi-Schmidt, Yvonne
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-118797 Persistent Identifier (URN)
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Zwanzig Jahre Dayton-Abkommen. Bosnien und Herzegowinas friedenserhaltendes Erbe? [5.04 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit widmet sich dem Thema des umstrittenen Dayton-Abkommens, welches den tobenden Krieg von 1992-1995 in Bosnien und Herzegowina beendete. Die Unterzeichnung dieses völkerrechtlichen Friedensvertrages mag etwas mehr als zwanzig Jahre zurückliegen und medial nicht mehr so präsent sein, für Bosnien und Herzegowina und deren multiethnische Bevölkerung, ist dieses Abkommen nach wie vor von immenser Bedeutung. Immer wieder kommt es, von Seiten ranghoher Politiker, zu schwerwiegenden Kritiken über den Inhalt dieses Vertrages. Die Notwendigkeit der Einhaltung wird generell in Frage gestellt. Schwerpunkt dieser Arbeit ist es, bestimmte Auswirkungen des Abkommens auf den Gesamtstaat Bosnien und Herzegowina kritisch zu analysieren. Dabei werden die Effekte des Vertrages vor allem auf die Verfassung, die Verwaltung, die Regierbarkeit und die Gerichtsbarkeit genauer unter die Lupe genommen. Als zweiter Kernpunkt der Diplomarbeit sind vorhandene Lücken und etwaige Kritikpunkte miteinbezogen worden. Betrachtet werden diese Probleme aus Sicht des Jahres 2017. Die Leser sollen auf aktuelle Schwierigkeiten und Hürden in Bosnien und Herzegowina sensibilisiert werden. Mit anderen Worten geht es innerhalb der Arbeit darum aufzuzeigen, was sich seit dem Jahr der Unterzeichnung 1995 bis 2017 im Dayton geregelten Bosnien getan beziehungsweise nicht getan hat. Es sind in dieser Diplomarbeit zahlreiche Expertisen und Statistiken verwendet worden, um den Leser die Veranschaulichung zu erleichtern.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis is devoted to the topic of the controversial Dayton agreement, which ended the war in the years of 1992-1995. The signing of this international peace accord may be a little more than twenty years ago and for the media not so important, but for Bosnia and Herzegovina and its multi-ethnic population, this agreement is of immense signification. Frequently there is criticism from high-ranking politicians in both entities, about the content of this treaty. The observance about the agreement is generally under discussion. The focus of the diploma work is to critically analyse certain impacts of the agreement on the state Bosnia and Herzegovina. The effects of the Dayton-Agreement will be examined more closely, especially on the constitution, administration, governability and jurisdiction. As a second main point of the diploma thesis, existing gaps and criticisms will be analysed. These problems are considered from the perspective of the year 2017. It should draw the readers attention to actually problems and challenges in Bosnia and Herzegovina. In other words, the focus of the work is to show what has been done or not done in Dayton-Bosnia since the signing in 1995 until 2017. A number of expertise and statistics have been included in this diploma thesis in order to facilitate the reader's understanding.