Titelaufnahme

Titel
Die praktische Umsetzung der Leistungs- und Entgeltverordnung 2015 in den heilpädagogischen Institutionen. Mit dem Hauptaugenmerk auf die Bereiche des Erwachsenenwohnens und der Teilhabe an Beschäftigung in der Arbeitswelt (TaB)
Weitere Titel
The practical implementation of the performance and remuneration regulation 2015 in the curative education institutions. With the main focus on the areas of adult living and participation in employment in the working world
Verfasser/ VerfasserinSechterberger, Agnes
Begutachter / BegutachterinEgger, Rudolf
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-118773 Persistent Identifier (URN)
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Die praktische Umsetzung der Leistungs- und Entgeltverordnung 2015 in den heilpädagogischen Institutionen. Mit dem Hauptaugenmerk auf die Bereiche des Erwachsenenwohnens und der Teilhabe an Beschäftigung in der Arbeitswelt (TaB) [0.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Umsetzung der Leistungs- und Entgeltverordnung 2015 in den heilpädagogischen Einrichtungen. Im Speziellen beschäftigt sich diese Arbeit mit den zwei Bereichen Erwachsenenwohnen und Teilhabe an Beschäftigung in der Arbeitswelt, kurz TaB. Dafür gibt diese Arbeit einen Überblick über das österreichweite und steiermärkische Behindertengesetz, welche sich sehr ähneln aber in den Details unterscheiden, über die Definition von Behinderung allgemein und von geistiger Behinderung und den Aufbau der Leistungs- und Entgeltverordnung und ihre zwei Bereiche Erwachsenenwohnen und Teilhabe an Beschäftigung in der Arbeitswelt. Des Weiteren wird die Weltgesundheitsorganisation und ihr Klassifizierungssystem, welche versucht mit ihrer Einteilung und Beschreibung eine allgemein gültige Definition von Behinderung zu entwickeln, und den Nationalen Aktionsplan Behinderung beschrieben. Ebenfalls wird die UN-Behindertenrechtskonvention, welche Österreich unterschrieben und ratifiziert hat, beschrieben. Doch die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen besteht nicht nur aus Verordnungen, Gesetze oder Konventionen, sondern sie besteht auch aus den methodischen Grundlagen, wie zum Beispiel dem Normalisierungsprinzip, dem Empowerment-Konzept, der Selbstbestimmung, der Partizipation und der SIVUS-Methode. Das Hauptaugenmerk liegt, wie bereits erwähnt, auf der praktischen Umsetzung der Verordnung, sowie die Vorteile und Problemstellen dieser Verordnung in der Praxis. Dafür wurden im empirischen Teil Experten befragt, welche in heilpädagogischen Institutionen angestellt sind. Diese können mit ihrer Expertise die Umsetzung der Verordnung und zukunftsweisende Empfehlungen für die Praxis beurteilen und aussprechen. Die Umsetzung verlief inhaltlich in den Institutionen sehr gut, jedoch tauchen bei der praktischen Arbeit Hürden auf, welche die Einrichtungen auf ihre Art und Weise überwinden müssen, indem sie die Verordnung dem Rahmen entsprechend ausdehnen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis is about the implementation of the performance and remuneration regulation 2015 in the curative education institutions. In particular, this thesis deals with the two areas of adult living and participation in employment in the working world, for short TaB. This thesis gives an overview of the Austrian and Styrian handicap legislation, which are very similar but differ in the details, the definition of general disability and of mental disability and the structure of the performance and remuneration regulation and its two areas of adult living and participation in employment in the working world. Furthermore, the World Health Organization and its classification system, which attempts to develop a generally valid definition of disability with its classification and description, and the National Action Plan on Disability are described. The UN Convention on Disability Equality, which Austria has signed and ratified, is also being described. But working with people with disabilities is not just a matter of regulations, laws or conventions, but also the methodological foundations, such as the normalization principle, the empowerment concept, the self-determination, the participation and the SIVUS method. The main focus, as already mentioned, is the practical implementation of the Regulation, as well as the advantages and problems of this Regulation in practice. For this purpose, the empirical sub-experts were interviewed who are employed in curative education institutions. They can use their expertise to assess and implement the implementation of the regulation and future-oriented recommendations for practice. The implementation has been very good in the institutions, but practical hurdles are emerging which institutions must overcome in their own way by extending the scope of the regulation accordingly.