Titelaufnahme

Titel
Sexualität und Paarbeziehungen in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe / vorgelegt von Teresa Schwarz
Weitere Titel
Sexuality and Partner Relationships within Stationary Facilities of Child and Youth Welfare
Verfasser/ VerfasserinSchwarz, Teresa
Begutachter / BegutachterinHopfner, Johanna
ErschienenGraz, 2017
Umfang122 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-118743 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Sexualität und Paarbeziehungen in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe [0.7 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit setzt sich mit Sexualität und Paarbeziehungen in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe auseinander. Kindliche Sexualität sowie Jugendsexualität sind Bereiche, die im alltäglichen Leben noch sehr oft tabuisiert und reglementiert werden. Der Fokus auf die stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wurde deswegen gewählt, da dieses Feld noch größtenteils unerforscht ist und aufgrund der Missbrauchsskandale oft negativ konnotiert wird. Deswegen ist das Ziel dieser Arbeit einerseits aufzuzeigen, wie heutzutage mit Sexualität und Paarbeziehungen in ausgewählten stationären Einrichtungen umgegangen wird und andererseits welchen Raum die Kinder und Jugendlichen nutzen können, um sich sexuell auszuleben. Mittels halbstandardisiertem Leitfadeninterviews wurden drei Betreuerinnen aus stationären Einrichtungen befragt. Dabei wurden zwei Jugendwohngemeinschaften sowie eine Krisenunterbringung herangezogen. Als Auswertungsmethode wurden die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring und das computergenerierte Programm MAXQDA verwendet. Die Ergebnisse der Interviews zeigen, dass sehr unterschiedlich mit Sexualität und Paarbeziehungen innerhalb beziehungsweise außerhalb der Einrichtung umgegangen wird. Der Umgang ist abhängig von der persönlichen Einstellung zu Sexualität und Paarbeziehung sowie den Rahmenbedingungen der Einrichtung. Zusätzlich gibt es für den Umgang unterstützende und hemmende Faktoren wie zum Beispiel die Geschlechtlichkeit der Betreuer und Betreuerinnen. Die Räume, die die Jugendlichen für das Ausleben ihrer Intimität nutzen können, sind die Jugendwohngemeinschaft, zu Hause bei den Partnern und Partnerinnen, Eltern und allen anderen öffentlichen Plätze wie zum Beispiel Parkanlagen.

Zusammenfassung (Englisch)

The subject of this master thesis is sexuality and partner relationships within stationary facilities of Child and Youth Welfare. The sexuality of children and teenagers is often tabooed or punished. The focus on the stationary facilities of Child and Youth Welfare is chosen because of the lack of research and the notorious cases of sexual abuse in former children homes. Therefore will this paper on the one hand point out how these facilities deal with sexuality and partner relationships and on the other hand which areas children and teenagers use to enjoy their sexuality. These questions will be answered through interviews held with representatives of three facilities. Two of them are a long-term accommodation, whereas the third is a shelter for kids in a situation of crisis. The qualitative content analysis from Mayring and a software called MAXQDA were used as analysis methods. The results of the interviews show, that there is a difference between the dealing with sexuality and partner relationships inside and outside of the facilities. It depends on personal attitudes about sexuality and partner relationship and on the framework of the facilities. Another factor which might come into play, either positively or negatively, is the sex of a social worker. The areas in which teenagers can enjoy their intimacy are for example the facilities, the partners and parents homes and public places like parks.