Titelaufnahme

Titel
(K)ein Eingriff in das Gegendarstellungsrecht eines Dritten : eine kritische Analyse der medienrechtlichen und zivilrechtlichen Ansprüche gegen verfälschte Persönlichkeitsäußerungen bzw Persönlichkeitsbilder
Weitere Titel
(No)encroachment on the right of reply of a third party : a critical analysis of media law and civil claims against falsified personality statements or personality profile
Verfasser/ VerfasserinUrdl, Stefanie
Begutachter / BegutachterinNitsche, Gunter
ErschienenGraz, September 2017
UmfangXVI, 118 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-118469 Persistent Identifier (URN)
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(K)ein Eingriff in das Gegendarstellungsrecht eines Dritten [0.98 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit widmet sich der Darstellung der medienrechtlichen und zivilrechtlichen Ansprüche gegen verfälschte Persönlichkeitsäußerungen bzw Persönlichkeitsbilder. Dabei zeigt das hier behandelte Thema die Schnittstelle zwischen dem Persönlichkeitsschutz und der Meinungsäußerungsfreiheit auf. Je mehr Freiheiten der Meinungsfreiheit zugesprochen werden, desto eingeschränkter wirkt sich das auf die Persönlichkeitsrechte aus. Die Schwierigkeit liegt einerseits in der Abgrenzung des Tatsachenbegriffs von persönlichen Wertungen, andererseits der zulässigen Werturteile von Wertungsexzessen. Den Beginn bildet die detaillierte Erörterung des Gegendarstellungsrechts im materiellen und formellen Sinn. Besonderes Augenmerk gilt der Rolle der Kunstfigur und der dazu abweichende Meinungsstand der Lehre. Im Anschluss daran werden zivilrechtliche Alternativen, wie §§ 16, 1330 ABGB; §§ 1, 7 UWG und § 78 UrhG, zur Bekämpfung von Fehlinformationen näher behandelt. Den Abschluss dieser Arbeit rundet die Erörterung der Entscheidung des OLG Wien 17 Bs 302/15h ab.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the presentation of media law and civil claims against falsified personality statements or personality profiles. The discussed topic shows the interfaces between the protection of personality and freedom of expression. The more liberties the freedom of expression has, the more limited the protection of personal right is. The difficulty is, on the one hand, the differentiation of the concept of facts from personal evaluations, on the other hand, of admissible value judgment from the excess of evaluations. The beginning is provided by a detailed discussion of the right of reply in material and formal sense. Particular emphasis is placed on the role of the fictional character and the different opinions of the doctrine. Next, the civilly alternatives like §§ 16, 1330 ABGB; §§ 1, 7 UWG and § 78 UrhG to combat of false information are shown in more detail. The conclusion of the paper complements the discussion of the decision of the OLG Wien 17 Bs 302/15h.