Titelaufnahme

Titel
Global counter-terrorism efforts : the UN Prevention Agenda / Christina Plieschounig, BA
Verfasser/ VerfasserinPlieschounig, Christina
Begutachter / BegutachterinOberleitner, Gerd
ErschienenGraz, August 2017
UmfangV, 78 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Vereinte Nationen / Terrorismus
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-118417 Persistent Identifier (URN)
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Global counter-terrorism efforts [0.74 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Terrorismus gehört zu den größten Bedrohungen des Weltfriedens im 21. Jahrhundert und dementsprechend hat die UNO eine Rahmenordnung entwickelt um ihn zu bekämpfen und ihm vorzubeugen. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den präventiven Maßnahmen, die die UNO im Zuge der Terrorismusbekämpfung ergriffen hat. Es wird untersucht welche Rollen die relevanten Organe einnehmen und analysiert welche normativen und politischen Debatten die Entscheidungen der UNO in diesem Kontext umgeben. Zuerst wird auf die fehlende Definition des Begriffes Terrorismus, auf seine Erscheinungsformen und auf das Konzept der Prävention näher eingegangen. Im deskriptiven Teil werden zudem die Tätigkeiten der relevanten Haupt- und Nebenorgane der UNO im Rahmen der Terrorismusprävention erläutert. Im kritisch-analytischen Teil der Masterarbeit werden Debatten bezüglich eines Menschenrechtsansatzes, dem Spielraum der Befugnisse des Sicherheitsrats, der Legitimität der UNO und dem schmalen Grat zwischen vorbeugenden und bestrafenden Maßnahmen aufgegriffen. Es wird festgestellt, dass die UNO in ihren Bemühungen zur Prävention von Terrorismus keinen vollständigen Menschenrechtsansatz verfolgt. Des Weiteren kann schlussgefolgert werden, dass der Sicherheitsrat in den letzten Jahren seine Macht zwar ausgeweitet, jedoch nicht außerhalb seines Mandates gehandelt hat. Zudem zeigt die Bereitschaft der Mitgliedstaaten, Terrorismusprävention weiterhin im Rahmen des UNO-Systems zu behandeln, dass sie trotz Legitimitätskrisen die legitime Organisation dafür ist. Die letzte Debatte bestätigt, dass sich Sanktionen auf einem schmalen Grat zwischen Vorbeugung und Bestrafung bewegen. Abschließend wird in der Arbeit auf den Wert einer umfassenden Konvention zum internationalen Terrorismus eingegangen, sowie auf die vor kurzem stattgefundene Reform, im Zuge derer ein Büro für Terrorismusbekämpfung eingerichtet wurde.

Zusammenfassung (Englisch)

Terrorism is one of the biggest threats to peace in the 21st century. Thus, the UN has been at the forefront of developing a framework to combat and prevent it, identifying measures and addressing new developments. This Master's thesis focuses on the often understudied issue of preventive measures taken by the UN in the context of counter-terrorism. It examines the efforts of the UN to prevent terrorism as well as the roles of the relevant UN bodies and analyzes which normative and political discussions surround the decisions of the organization in that context. The thesis begins by taking a closer look at the lack of a definition of the term terrorism, how the threat manifests itself today as well as the concept of prevention. The descriptive part further outlines the work of relevant UN organs and subsidiary bodies to prevent terrorism. The critical analytical part considers debates concerning human rights, the scope of the Security Councils authority, the legitimacy of the UN and the thin line between preventive and punitive measures. The thesis determines that the UN does not pursue a truly human rights-based approach in its efforts to prevent terrorism. Moreover, it concludes that the Security Council has considerably extended its powers in recent years, but has not acted outside its mandate. It suggests that despite its crises of legitimacy, member states willingness to continue to discuss terrorism prevention within the UN system shows that it is the legitimate organization to do so. The last discussion reaffirms the very thin line between prevention and punishment regarding the sanctions regime. Finally, the thesis addresses the value of a comprehensive convention on international terrorism and touches upon the recent reform of the counter-terrorism architecture of the UN.

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