Titelaufnahme

Titel
Kunst am Cover : das Verpackungsdesign von Tonträgern als Schnittstelle zur Kunst / vorgelegt von Ines Siegl
Verfasser/ VerfasserinSiegl, Ines
Begutachter / BegutachterinStadlober Margit
Erschienen2012
UmfangIII, 204 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Cover / Kunst / Cover / Kunst / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-41827 Persistent Identifier (URN)
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Kunst am Cover [11.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Visualisierte Musik in Form von Schallplatten- oder CD-Covers begleiten uns seit unserer Kindheit. Doch woher kommen diese ?Bilder?, wie sind sie kunsthistorisch einzuordnen? Diese Arbeit setzt sich mit dieser Fragestellung auseinander und geht dabei auf die Anfänge der spezifischen Produktverpackung ?Schallplattencover? in den U.S.A. der Vierziger Jahre ein. Zu dieser Zeit leisten Grafiker und Künstler Pionierarbeit auf dem noch weitgehend unbestellten Feld des Coverdesigns, das eng mit den Strömungen des zeitgenössischen Grafikdesigns aber auch wirtschaftlichen und technischen Aspekten verflochten ist. Zu diesen Pionieren zählen Frank Decker (für RCA Victor Records), die Columbia Records Designer Alex Steinweiss, Jim Flora und Robert Jones, sowie David Stone Martin und Ben Shahn, die u.a. für die unabhängigen Plattenlabels von Moses Asch Covers entwerfen. Die Betrachtung der Anfänge des Coverdesigns erfolgt durch diese Auswahl an prägenden Designern und Beispielen ihrer Arbeit, durch welche die Bildwelten des frühen Coverdesigns angeschnitten werden. Prägend sind manche dieser Pioniere auch für den jungen Gebrauchsgrafiker Andy Warhol, dessen umfangreiches Coverschaffen sein Leben von den frühen Auftragsarbeiten nach seiner Ausbildung (ab 1949) bis zu seinem Tod 1987 begleitet. Dabei wird auch auf relevante Strömungen in der Grafikdesign-Branche der frühen fünfziger Jahre eingegangen. Darüber hinaus werden die knapp fünfzig von Warhol gestalteten Schallplattencovers beleuchtet: die frühen kaum bekannten Arbeiten des ambitionierten Grafikdesigners der Fünfziger sowie die Arbeiten des weltberühmten Pop Art-Künstlers ab den Sechzigern. Darunter finden sich natürlich auch die mittlerweile zu Ikonen gewordenen Covers von ?The Velvet Undergound & Nico? und ?Sticky Fingers? von den Rolling Stones.

Zusammenfassung (Englisch)

Record covers represent a visualization of music. But where do they come from and how are they looked upon from an art historic point of view? This thesis wants to find the answers to this question. The first part of the thesis sets its main focus on the pioneers of this fairly young branch in the 1940s USA, which is connected with contemporary graphic design as well as economical and technical aspects. Among these record cover-design pioneers are Frank Decker (RCA Victor Records), Columbia Records designers Alex Seinweiss, Jim Flora and Bob Jones as well as David Stone Martin and Ben Shahn, who designed record jackets for independent label boss Moses Asch. Those personalities and examples of their work constitute a representative selection of the early days-record cover design and its topics. Furthermore, some of them are insinuated as a major influence on Andy Warhol?s early work as a graphic- and cover designer. On a closer look Warhol?s work as a cover designer turns out to be a constant throughout his life ? from his first steps as a graphic designer in 1949 until his death 1987 he has created more than fifty record covers. The fairly unknown cover-works which the young and ambitioned graphic designer worked out in the 1950s, are also discussed, as well as the well-known covers, the then famous Pop artist created from the 1960s on (such as ?The Velvet Underground & Nico? and the Rolling Stones? ?Sticky Fingers?).