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Title
Kindeswohlgefährdung und Vernachlässigung : Definition, Beobachtungen und Maßnahmen aus der Sicht von freiwilligen und professionellen HelferInnen / vorgelegt von Elisabeth Kobliha, BA
Additional Titles
Child endangerment and child neglect : definition, supervision and measures from the perspective of voluntary and professional helpers
AuthorKobliha, Elisabeth
CensorWalter-Laager, Catherine
PublishedGraz, 2017
Description89 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Kindeswohl / Gefährdung / Kindesvernachlässigung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-118363 Persistent Identifier (URN)
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Kindeswohlgefährdung und Vernachlässigung [1.26 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Kindeswohlgefährdung, wobei ein Schwerpunkt auf die Vernachlässigung von Kindern im familiären Umfeld gelegt wird. Vernachlässigung, als Teilbereich der Kindeswohlgefährdung, ist die Unterlassung elterlicher Fürsorge auf körperlicher und seelischer Ebene, was sich negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken kann. Das Ausmaß über die tatsächlichen kindlichen Lebensverhältnisse wird oftmals erst in einem direkten Kontakt mit der Familie ersichtlich. Vielfach in der Literatur erwähnt, gilt die Beurteilung und Einschätzung des Risikos als Herausforderung für Fachkräfte. Zusätzlich hat sich in der Stadt Graz im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe ein Freiwilligenprogramm, in dem Ehrenamtliche, Familien in herausfordernden Lebenssituationen begleiten, etabliert. Für die Erhebung wurde deshalb ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, um in problemzentrierten Interviews (n=10) herauszufinden, wie professionelle und freiwillige HelferInnen (Laien) die Begriffe Kindeswohlgefährdung und Vernachlässigung für sich persönlich definieren, an welchen Merkmalen sie diese Beschreibung festmachen und wie sie bei einer vermuteten Vernachlässigung vorgehen würden. Zentrale Elemente sind deshalb die Definition an sich, sowie das Erkennen und Wahrnehmen, Beurteilen und Intervenieren von familiärer Lebensumgebungen und kindlicher Entwicklungsrisiken. Die Ergebnisse zeigen, dass es keine eindeutige Definition der Begrifflichkeiten gibt, jedoch diese aufgrund von inhaltlichen Schwerpunkten beschrieben werden können. Merkmale und Interventionsmaßnahmen können auf Ebene der Laien als intuitive Angaben angesehen werden, decken sich aber mit der Theorie. Der Wunsch ist eine gesellschaftliche Sensibilisierung gegenüber der Thematik, sowie Abbau der Hemmschwelle gegenüber der Kinder- und Jugendhilfe. Hilfestellungen durch ehrenamtliche HelferInnen können vermutlich beide Wünsche miteinander vereinen.

Abstract (English)

This master thesis deals with the topic of child endangerment focussing on child neglect within their families. Child neglect is to be understood as default of parental welfare on a physical and mental basis potentially leading to problems in the childs development. In many cases the dimension of one childs living conditions are not revealed until it comes to direct contact with the family itself. As mentioned in many books, journals and reviews the evaluation and assessment of potential risks for children in such cases present big challenges for both professionals and other people involved. A special program has been established by the child and youth welfare service in the city of Graz where volunteers support local families struggling with all kinds of problems. A qualitative research design was chosen in order to find out how professional and voluntary helpers define the terms listed above child endangerment and child neglect for themselves. Therefore problem-centered interviews (n=10) were conducted. Above all the interviewees explain how they relate their definitions with certain marks and what they can do in case of potential child neglect and endangerment. Thus their definitions can be seen as important elements of this research as well as noticing, assessing and intervening a familys environment and childlike development. The results show that there is not one specific definition of such terms, but can be described by different emphasizes. Intervening processes are ranked as intuitive actions performed by voluntary helpers. This corresponds with theoretical assumptions. It is wished to raise the topics awareness and to reduce concerns and prejudices towards the child and youth welfare services. The voluntary helpers approach supposedly can meet these two objectives.

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