Titelaufnahme

Titel
Entwicklung und Validierung eines Fragebogens zur Erfassung des Selbst-Ekels (FESE) / vorgelegt von Andrea Feiner
Verfasser/ VerfasserinFeiner, Andrea
Begutachter / BegutachterinSchienle Anne
Erschienen2012
UmfangIV, 260 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Ekel / Gefühlsempfindung / Testkonstruktion / Ekel / Gefühlsempfindung / Testkonstruktion / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-41457 Persistent Identifier (URN)
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Entwicklung und Validierung eines Fragebogens zur Erfassung des Selbst-Ekels (FESE) [2.7 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Theoretischer Hintergrund: Selbst-Ekel als Trait-Merkmal beschreibt die zeitlich überdauernde Neigung, mit Ekel auf die eigene Person und das eigene Verhalten zu reagieren. Fragestellung: Entwicklung und Validierung eines deutschsprachigen Fragebogens zur Erfassung des Selbst-Ekels. Methode: Die Aufgaben- und Testanalyse erfolgte im Rahmen einer Fragebogenuntersuchung an einer nicht-klinischen Analysestichprobe (N=133). Ergebnisse: Der Fragebogen zur Erfassung des Selbst-Ekels (FESE) besteht aus 18 Items. Die Faktorenanalyse (Hauptkomponentenanalyse) ergab die beiden Subskalen ?Selbst-Ekel? und ?negativer Selbst-Wert?. Die Reliabilität (Cronbachs Alpha) des FESE beträgt Alpha=.88. Der Gesamtscore des FESE korrelierte positiv mit depressiver Symptomatik (r=.51), Ängstlichkeit (r=.71) und Neurotizismus (r=.51) sowie negativ mit Selbstwert (r=-.72) und Zufriedenheit mit dem eigenen Körper (r=-.46). Schlussfolgerung: Die Ergebnisse weisen auf die Bedeutung von Selbst-Ekel im Rahmen der depressiven Symptomatik hin. Die Abgrenzung zwischen Selbst-Ekel und Selbstwert, Ängstlichkeit sowie Neurotizismus erwies sich jedoch als problematisch.Schlüsselwörter: Selbst-Ekel, Fragebogen, depressive Symptomatik

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The trait self-disgust refers to the constant tendency of showing disgust with respect to the self and the own behavior. Objective: Development of a German questionnaire for the assessment of self-disgust. Methods: The German Self-Disgust Scale was developed and validated within a questionnaire study with a non-clinical sample (N=133). Results: The German Self-Disgust Scale (GSDS) consists of 18 items in total. Factor analysis (Principal Components Analysis) yielded the two subscales self-disgust and negative self-esteem. The GSDS has a reliability (Cronbach?s Alpha) of Alpha=.88. The GSDS total score shows positive correlations with depression (r=.51), anxiety (r=.71) and neuroticism (r=.51) as well as negative correlations with self-esteem (r=-.71) and contentment with the own body (r=-.46). Conclusion: The results point to the significance of self-disgust for depression. However discrimination of self-disgust and self-esteem, anxiety as well as neuroticism turned out to be problematic.Key words: self-disgust, questionnaire, depression