Titelaufnahme

Titel
Wie wirkt sich erlebte Vehaltensdominanz auf die kardiovaskuläre Aktivität in einer gleich- vs. gemischtgeschlechtlichen dyadischen Interaktion aus? / Tanja Foss
Verfasser/ VerfasserinFoss, Tanja
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger Andreas
Erschienen2012
Umfang106 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Paar / Interaktion / Dominanz / Verhalten / Kardiovaskuläres System / Paar / Interaktion / Dominanz / Verhalten / Kardiovaskuläres System / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-41421 Persistent Identifier (URN)
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Wie wirkt sich erlebte Vehaltensdominanz auf die kardiovaskuläre Aktivität in einer gleich- vs. gemischtgeschlechtlichen dyadischen Interaktion aus? [1.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Befunde mehrerer Laborstudien zeigten, dass die Herzratenvariabilität anhand der Verhaltensdominanz des/der InteraktionspartnerIn vorhergesagt werden könnte. Die vorliegende Diplomarbeit beschreibt eine Untersuchung im Feld zum Einfluss erlebter Verhaltensdominanz auf die Herzratenvariabilität in gleich- versus gemischtgeschlechtlichen dyadischen Interaktionen. Besonderes Interesse galt der Geschlechterkonstellation, da etablierte Forschung unterschiedliche Reaktionsmuster von Männern zu Frauen in stressvollen Situationen vertreten. Ergebnisse dieser Arbeit lassen jedoch vermuten, dass die erlebte Verhaltensdominanz keinen negativen Einfluss auf die Herzratenvariabilität ausübt. Weder bei Männern noch bei Frauen konnte ein bedeutsamer Effekt verzeichnet werden. Weiters konnte kein Unterschied gefunden werden, ob Männer und Frauen miteinander oder in gleichgeschlechtlichen Dyaden agierten. Es wurden größtenteils positiv erlebte Interaktionen in der vorliegenden Stichprobe verzeichnet. Gefundene Ergebnisse lassen vermuten, dass soziale Nähe und empfundene Wichtigkeit des Ergebnisses einer Interaktion die HRV vorhersagen.

Zusammenfassung (Englisch)

Results from various laboratory studies have shown that heart rate variability (HRV) can be predicted by the interactional person`s behavioural dominance. Aim of this thesis was to investigate in the field whether dominance in same-sex compared to mixed-sex dyads effects the HRV. Interest was put on possible sex differences in reaction patterns in stressful situations. Nonetheless, this investigation`s results show no significant contribution of the dominance aspect on HRV. Additionally, no differences were found between men and women when interacting with each other or within same sex dyads. Mainly positive experiences were recorded when interaction took place within this sample. Findings support suggestion from previous studies where social distance and different value put on interaction`s result seem to influence HRV.