Titelaufnahme

Titel
Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit als Voraussetzungen zur Erzeugung von künstlichem Schnee / Claudine Benoit
Verfasser/ VerfasserinBenoit, Claudine
Begutachter / BegutachterinLieb Gerhard
Erschienen2012
Umfang147 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kunstschnee / Lufttemperatur / Luftfeuchtigkeit / Kunstschnee / Lufttemperatur / Luftfeuchtigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-40804 Persistent Identifier (URN)
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Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit als Voraussetzungen zur Erzeugung von künstlichem Schnee [17.8 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Thematik des künstlichen Schnees ist hochaktuell und in Zeiten des voranschreitenden Klimawandels auch ein ökonomisch sehr relevantes Problem. Nach einer Einleitung über den Kunstschnee allgemein, die verwendeten Techniken zur Herstellung von Kunstschnee in den Schigebieten und den Unterschieden zum Naturschnee, wurden spezifisch zwei Untersuchungsregionen aus der Steiermark ? das Weststeirische Randgebirge und das Obere Ennstal ? herausgegriffen, um diese auf ihr Potential der Beschneibarkeit zum jetzigen Zeitpunkt und in der Zukunft zu bearbeiten. Dabei soll die Änderung dieses Potentials mit dem Klimawandel statistisch berechnet werden. Als Datengrundlage dienen die Lufttemperatur und die Luftfeuchte mehrerer Stationen auf unterschiedlichen Höhenlagen, mit denen dann die Feuchttemperatur, die Aufschluss über die Beschneibarkeit gibt, berechnet wurde. Für die Kalkulationen in die Zukunft hinein wurde das Klimamodell reclip:more benutzt, welches Temperaturzunahmen (und Niederschlags-änderungen) für den Zeitraum 2040-2050 modelliert. Diese wurden dann in die Berechnungen einbezogen und verglichen. Die ganzen Berechnungen wurden in Mircosoft Excel durchgeführt. Die gute Beschneibarkeit wird im Laufe des voranschreitenden Klimawandels deutlich zurückgehen, nicht nur in den Tallagen, sondern auch in den großen Höhen. Zu Beginn und Ende der jeweiligen Schisaison ist der Anstieg der Monate, an denen nicht mehr beschneit werden kann, am größten. In einem abschließenden Kapitel werden angesichts dieser Änderungen die Alternativen zum Kunstschnee und Anpassungsstrategien diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

The topic of artificial snow is currently highly investigated and debated, and with climate change, the production of artificial snow has become an economic issue. First, a general introduction to the subject of artificial snow, the methods used in the skiing areas and the differences between artificial and natural snow is given. Afterwards, two regions are chosen, namely the Upper Ennstal and the Western Styrian Mountains, and are analyzed upon their potential to produce artificial snow. This was done for two time periods: 2001-2011 and 2040-2050. The aim is to calculate, using statistical methods, the difference of potential in these two time periods. The used data to calculate the wet-bulb temperature is the air temperature and the relative humidity. These data was available for some weather stations situated on different altitudes in the two research regions. The expected temperature rise in the future was taken from the climate model reclip:more. As the results are obtained from two different time periods, a comparison of the current and estimated potential of artificial snow production is being made. The whole calculation was done in Mircosoft Excel. With climate change, a reduction of the months, in which snow can be created in good quality, will be visibly diminished. This reduction will not only affect the valleys, but also the high altitudes. Further more, the months, in which ski opening and end of season is situated, are impacted the most. In a concluding chapter, these impacts of climate change will be discussed and alternatives, adaptation and mitigation strategies will be outlined.