Titelaufnahme

Titel
Das Schematismuskapitel Immanuel Kants / vorgelegt von Rudolf Mösenbacher
Verfasser/ VerfasserinMösenbacher, Rudolf
Begutachter / BegutachterinThiel Udo
Erschienen2012
Umfang97 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kant, Immanuel <Kritik der reinen Vernunft> / Schema / Kant, Immanuel <Kritik der reinen Vernunft> / Schema / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-40427 Persistent Identifier (URN)
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Das Schematismuskapitel Immanuel Kants [0.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Schematismuskapitel Immanuel KantsRudolf MösenbacherDie vorliegende Arbeit versteht sich in erster Linie als eine argumentative Rekonstruktion der Schematismuslehre der Kritik der reinen Vernunft. Aus Immanuel Kants thematischer Gliederung des Textabschnittes ergibt sich ein Aufbau der Arbeit in fünf Problemkreise. Im Zentrum stehen dabei drei Leitfragen: Sind die Kategorien reine Denkbegriffe oder bereits in der Transzendentalen Deduktion als Gegenstandsbegriffe aufzufassen? Sind die Schemata begrifflicher oder anschaulicher Natur? Daran anschließend stellt sich die Frage, wie sich die Verbindung zwischen Schemata und Kategorien oder Schemata und Erscheinungen rechtfertigen lässt. Anhand der drei Fragen ergeben sich jeweils zwei paradigmatische Positionen, die anhand des Originaltextes und weiteren Kommentaren Kants problematisiert und auf ihre Kompatibilität geprüft werden. Dies ermöglicht einen systematischen Überblick auf die grundlegenden Positionen zum Schematismuskapitel. Als Ergebnis der Arbeit zeigt sich im Laufe der Analyse, dass dem Schematismuskapitel trotz der vielseitigen Probleme ? die vor allem auf Kants eigene systematische Weiterentwicklung des Schematismusproblems in den 70er und 80er Jahren zurückzuführen sind ? sehr wohl ein systematischer Wert für die Kritik der reinen Vernunft beigemessen werden muss. Weiters zeigt sich, dass die von Kant gestellte Problematik durch eine Lösung im Sinne des Synthesisschematismus an Konsistenz, Kohärenz und argumentativer Schlüssigkeit gewinnt.

Zusammenfassung (Englisch)

The Schematism Chapter Immanuel KantsRudolf MösenbacherThis paper may be seen mainly as an argumentative reconstruction of Kant?s schematism which he develops in his Critique of Pure Reason. The structure follows Kant?s thematic arrangement and thus comprises 5 parts.There are three key questions: Are the categories pure concepts of reasoning or may they already be seen as concepts of objects in the Transcendental Deduction? Are the schemata of a conceptional or sensual nature? And how can the connection between schema and category or schema and phenomenons be justified?These questions result in two paradigmatic positions which will be examined and reviewed as to their compatability on the basis of the original text and additional comments of Kant. This provides a systematic overview of the fundamental positions on the schematic chapter. In the course of this analysis it will be shown that the schematism is indeed of systematic value for the Critique of Pure Reason despite the numerous problems which are mainly due to Kant?s own continued systematic development of the schematism problem in the 70ies and 80ies. It will also be demonstrated that the whole range of problems raised by Kant gains a higher level of consistency, coherence and conclusiveness thanks to a synthesis schematism.