Titelaufnahme

Titel
Das Baugrundrisiko im österreichischen und deutschen Recht : ein Vergleich / eingereicht von Katharina Uhl
Verfasser/ VerfasserinUhl, Katharina
Begutachter / BegutachterinBernat, Erwin
Erschienen2012
UmfangVI, 80 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Deutschland / Baugrund / Baugrunduntersuchung / Recht / Österreich / Deutschland / Baugrund / Baugrunduntersuchung / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-40262 Persistent Identifier (URN)
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Das Baugrundrisiko im österreichischen und deutschen Recht [0.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Diplomarbeit werden die österreichische und die deutsche Rechtsordnung einander in Hinblick auf das Baugrundrisikos gegenübergestellt.Die Arbeit wird hierfür in vier Abschnitte gegliedert. Im Zuge der einleitenden Vorstellung der Problematik werden zu Beginn Definitionen und Rahmenbedingungen dargestellt, die für beide Rechtsordnungen gleichermaßen gelten. Im zweiten bzw dritten Teil wird sodann das Baugrundrisiko im Lichte des österreichischen bzw deutschen Rechts einzeln beleuchtet, bevor die Arbeit in einer vergleichenden Zusammenfassung ihren Abschluss findet.Für die jeweilige Rechtsordnung werden dabei zuerst die baugrundbezogenen Pflichten aufgezeigt. Den Bauherrn trifft hier die Pflicht, den Baugrund zu untersuchen, während der Bauunternehmer verpflichtet ist, den Bauherrn bei erkennbaren Mängeln zu warnen. Danach wird die Bedeutung der angenommen Baugrundverhältnisse als Vertragsgrundlage herausgearbeitet. Darauf folgt die Darstellung der grundsätzlichen Gefahrtragung des Baugrundrisikos durch den Bauherrn. Im Zuge dessen wird auch auf die Möglichkeit, das Risiko vertraglich zu überwälzen, sowie die Bedeutung von Kostenvoranschlägen für die Gefahrtragung behandelt. Abschließend wird auf die Gewährleistung für den Fall, dass sich das Baugrundrisiko erst später verwirklicht, eingegangen.Der in dieser Diplomarbeit vorgenommene Vergleich zeigt die enge Verbundenheit zwischen der österreichischen und deutschen Rechtsordnung sowie die im Detail liegenden Differenzen deutlich auf. Gerade diese Details gilt es für grenzüberschreitend arbeitende Bauunternehmen bei der Vertragsgestaltung im Vorhinein zu beachten. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass, obwohl dies für die rechtliche Lösung des Problems nicht notwendig ist, eine klarstellende Normierung wünschenswert ist. Dabei sollte sodann auch überlegt werden, für den privaten Bauherrn eine den rechtlichen Erfordernissen der Praxis entsprechende Ausnahme zu normieren.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with the comparison of the Austrian and the German law concerning the ground risk.The paper is divided into four chapters. At the beginning the definitions and circumstances that match to both laws are described. The second and the third chapter deal with the ground risk in the Austrian respectively the German law separately. Finally, there is a comparative summary.For both laws the duties of the contract parties referring to the ground are pointed out. The builder has to examine the ground whereas the constructor is obliged to warn the builder if there are recognizable defects. In addition to this, it is shown how important the circumstances taken as granted are. Subsequently it is explained that the builder usually has to take the ground risk and that there is the possibility to transfer the risk to the constructor. Concluding, the pertinent rules of warranty are outlined.The comparison shows the closeness of the Austrian and the German law, as well as the differences in the details. These details are important to be considered before signing a contract, especially for construction companies working transnationally. At the very end of the paper it is suggested that a declaring law rule would be desirable though it is not necessary to fix the problem. On this occasion it should be considered whether there should be an exemption for private builder.