Titelaufnahme

Titel
Chemische und motortechnische Untersuchung der Ursache der Einspritzpumpenverklebung bei Biodiesel / vorgelegt von: Alfred Neuherz
Verfasser/ VerfasserinNeuherz, Alfred
Begutachter / BegutachterinMittelbach Martin
Erschienen2012
Umfang77 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Einspritzpumpe / Biodiesel / Einspritzpumpe / Biodiesel / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-40202 Persistent Identifier (URN)
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Chemische und motortechnische Untersuchung der Ursache der Einspritzpumpenverklebung bei Biodiesel [0.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ZusammenfassungIm Verlauf der Verwendung von Biodiesel als Treibstoff traten Probleme im Bereich des Einspritzsystems auf. Die Verklebung der Einspritzdüsen war dabei von zentraler Bedeutung. Die hergestellten Biodieselproben wurden am Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik der Technischen Universität Graz nach einem dort entwickelten Prüfverfahren an einem Einspritzpumpenprüfstand im Jahr 2000 untersucht. Mit dieser Messeinrichtung, mit der der Einspritzvorgang simuliert werden konnte, wurden die entsprechenden Proben auf ihr Verhalten hinsichtlich Verklebungen der Einspritzdüsen geprüft. Dabei konnte der Einfluss von Prozesschemikalien und Folgeprodukten der Biodieselherstellung auf den Einspritzvorgang und den Einspritzverlauf festgestellt werden. Mit diesen Messserien wurden eine qualitative und quantitative Bestimmung der verursachenden Inhaltsstoffe durchgeführt. Um Natrium, Kalium und Calcium, deren Seifen als Verursacher der Verklebungen angesehen werden, zu bestimmen, wurde nach einer geeigneten Messmethode gesucht. Dabei zeigte sich, dass Natrium- und Calciumseifen, im Gegensatz zu Kaliumseifen, eine starke Verklebungstendenz aufweisen. Mit der ICP-AES-Messung, sowie einem Mikrowellendruckaufschluss und der Veraschung der Probe als Probenaufbereitung, wurde eine entsprechende Bestimmungsmethode gefunden.Ziel war es, Grenzwerte für Natrium, Kalium und Calcium anzugeben. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden in der derzeit gültigen europäischen Norm EN 14214 berücksichtigt.

Zusammenfassung (Englisch)

SummaryIn the course of the use of biodiesel as a fuel problems occurred in the area of the injection. The bonding of the injectors was of central importance. The biodiesel samples were prepared at the Institute for Internal Combustion Engines and Thermodynamics at Graz University of Technology for a test method developed there and carried out on an injection pump test bench in 2000. This measuring device with which the injection process could be simulated, the respective samples were tested for their behavior in terms of sticking injectors. Here, the influence of process chemicals and downstream products of biodiesel production to the injection process and the injection process were detected. A qualitative and quantitative determination of the causative ingredients was performed with this series of measurements.To determine the soaps of sodium, potassium and calcium, which caused adhesions, a new measuring method was needed. It was found that sodium and calcium soaps, unlike potassium soaps, have a strong tendency to bonding. With the ICP-AES measurement, as well as a microwave pressure digestion and ashing of the sample as sample preparation, an appropriate method has been found. The aim was to provide limits for sodium, potassium and calcium. The results of this work were included in the current European standard EN 14214.