Titelaufnahme

Titel
Interkomprehensionstechniken im Spanischunterricht : Erprobung eines aktuellen Ansatzes zur Förderung des Sprachenlernens / vorgelegt von Doris Fandler
Verfasser/ VerfasserinFandler, Doris
Begutachter / BegutachterinLedun-Kahlig
Erschienen2012
UmfangV, 128 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Spanischunterricht / Lerntechnik / Spanischunterricht / Lerntechnik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-40180 Persistent Identifier (URN)
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Interkomprehensionstechniken im Spanischunterricht [11.6 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Interkomprehensionsmethoden bieten dem Lerner neue Möglichkeiten zum rascheren Fremdsprachenerwerb im Unterricht. Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, aktuelle Unterlagen des interkomprehensiven Spanischlehrbuchs, Descubramos el español. Spanisch interlingual (Holzinger et. al. 2012), das von einer Arbeitsgruppe der Romanistik Salzburg erstellt wurde, zu erproben wodurch Fragestellungen, wie die Eignung des Materials für bestimmte Zielgruppen und das Interesse für diese Methode von Seiten der SchülerInnen wie auch der Erwachsenen, geklärt werden sollen. Beide Gruppen sollen für die Verbindungen zwischen den Sprachen sensibilisiert und sich kultureller und sprachlicher Gemeinsamkeiten und Unterschiede bewusster werden. Zu Beginn wird auf das Thema der Mehrsprachigkeit, im Zusammenhang mit dem schulischen Unterricht und besonders dem Tertiärsprachenunterricht, eingegangen. Danach werden einige Grundlagen der Interkomprehension erläutert, wie auch die Widerstände, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Eine Analyse soll die interkomprehensiven Ansätze, die bereits in Spanischlehrbüchern vorkommen, aufzeigen und Möglichkeiten verdeutlichen, wie man diese im Unterricht erweitern könnte. In einem nächsten Schritt wird ein Projekt aus Salzburg, die "Interlinguale Reise durch die Romania", auf dessen Unterlagen sich der empirische Teil dieser Arbeit stützt, erläutert. Im Rahmen der empirischen Untersuchung wurde ein Workshop mit einer fünften Klasse des Akademischen Gymnasiums Graz, wie auch mit einer Gruppe Erwachsener, durchgeführt. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass der interkomprehensive Ansatz von beiden Gruppen als sehr positiv wahrgenommen und von Seiten der Erwachsenen, trotz kleiner Bedenken, offen begrüßt wurde. Die TeilnehmerInnen beider Workshops konnten Sprachbrücken herstellen, vorwiegend mit dem Französischen und dem Englischen, und diese auch für ihren Lernfortschritt nutzen.

Zusammenfassung (Englisch)

Intercomprehensive methods provide learners with new opportunities to accelerate language learning in the classroom. The aim of this thesis is to test current teaching material of the intercomprehensive Spanish textbook Descubramos el español. Spanisch interlingual (Holzinger et. al. 2012), which has been created by the workgroup of the Romanistik Institute in Salzburg and to investigate its suitability for a certain target group and the interest in this method for students as well as for adults. Both groups should be made aware of the connections and the differences between the languages as well as of the cultural and the linguistic differences. At the beginning, this thesis discusses the topic of multilingualism in connection with school education and particularly tertiary language teaching. Then some basics of intercomprehension will be explained, as well as resistances against it encountered during the development of this thesis. An analysis shows the intercomprehensive approaches that already exist in Spanish textbooks, identifies opportunities and demonstrates how they could be extended in the classroom. In a next step, a project from Salzburg, the "Interlinguale Reise durch die Romania", on which the empirical part of this work is based on, will be discussed. In the empirical study workshops with pupils from the fifth grade of the Akademisches Gymnasium Graz, as well as with a group of adults were organised. The results have shown that the intercomprehensive approach has been perceived positively by both groups and welcomed openly, despite minor concerns, by the participating group of adults. The participants of both workshops were able to produce language bridges, mainly with French and English, and use them for their learning progress.