Titelaufnahme

Titel
Lockes Kritik an der Lehre von den eingeborenen Ideen und Prinzipien / vorgelegt von Manfred Weizer
Verfasser/ VerfasserinWeizer, Manfred
Begutachter / BegutachterinThiel Udo
Erschienen2012
Umfang106 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Locke, John <An essay concerning human understanding> / Angeborene Ideen / Locke, John <An essay concerning human understanding> / Angeborene Ideen / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-40166 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Lockes Kritik an der Lehre von den eingeborenen Ideen und Prinzipien [0.81 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob der Mensch sein Wissen auf eingeborenen Ideen und Prinzipien stützten kann. John Locke untermauert in seinem Buch ?Versuch über den menschlichen Verstand? die Ablehnung dieser These mit der Festlegung, wenn die Grundlagen unserer Gedanken gottgegeben sein würden, müssten sie allen Menschen von Geburt an zugängig sein und jedem logisch erscheinen. Da bei der Gesamtheit der Menschen, wie Locke beweist, keine angeborene Wissens und Glaubensgrundlage gefunden werden kann, ist diese Annahme auszuschließen. Die Gemeinsamkeiten sind in den sinnlichen Fähigkeiten zu finden, mittels derer der Mensch mit seiner Umwelt in Kontakt treten kann. Aber ein Objekt kann nicht bloß an den Eigenschaften selbst erkannt werden. Was ist der Kern der Wahrnehmung? Der Gegenstand wird nicht nur wahrgenommen, er muss als ein Solcher vom Beobachter erkannt werden. Das Objekt wird anhand seiner individuellen Eigenschaften und mithilfe von persönlichen Denkprozessen erkannt. Gott hat in der Seele nicht seine Ideen und Prinzipien abgelegt, der Mensch besitzt vielmehr die Fähigkeit der Sinneswahrnehmung, des Denken-Könnens, die Fähigkeit der Entwicklung individueller Gedanken, welche den Menschen aus diesen Fähigkeiten heraus individuelle Ideen und Prinzipien kreieren lassen. In seinen eigenen subjektiven Gedanken kann der Mensch seine Einheit des Denkens erkennen. Durch diese Individualität treten die Grenzen des Denkens unterschiedlich in Erscheinung. Das Bewusst-werden dieser Grenzen bringt auch mit sich, dass die Vorstellung des Unendlichen, des Absoluten, von Gott noch jenseits des geistig Begreifbaren liegt. Wird es so bleiben? Diese Antwort kann sich der Mensch in der Erweiterung seiner Denkfähigkeit vielleicht einmal selbst geben. Es liegt in seinen Händen, den Wissensfortschritt zu forcieren.

Zusammenfassung (Englisch)

The present work deals with the question of whether humans have knowledge based on innate ideas and principles. John Locke strongly supported in his book "Essay Concerning Human Understanding," the rejection of this hypothesis with the setting, when the foundations of our thoughts would be God-given, they would have all men are born to be accessible to all and appear logical.Because of all the people, as Locke shows no innate knowledge and belief base can be found, this assumption can be ruled out. The similarities can be found in the sensory capabilities by means of which man can come into contact with its environment. But an object cannot be seen merely in the properties themselves. What is the essence of perception?The object is not only perceived, it must be recognized as such a one from the observer. The object is identified by its individual characteristics and use of personal thought processes. God has placed in the soul not his ideas and principles, a man possesses the ability of the senses, the thinking-skills, the ability of the development of individual thought, what the people creating these capabilities out individual ideas and principles.In his own subjective mind, man can realize his unity of thought. Through this individuality, the boundaries of thinking arise in his different appearance. The awareness of these limits will also bring with it the idea of the Infinite, the Absolute and God still lies beyond the intellectual comprehension. Will it remain so? This response can be the man in the expansion of its capacity for thought, perhaps even himself. It is in his hands to push the advancement of knowledge.