Titelaufnahme

Titel
Burnout und Resilienz bei mittlerem Pflegemanagement / Stefan Ortner
Verfasser/ VerfasserinOrtner, Stefan
Begutachter / BegutachterinSax, Manuela
Erschienen2012
Umfang86 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Pflegemanagement / Burnout-Syndrom / Resilienz / Pflegemanagement / Burnout-Syndrom / Resilienz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-40042 Persistent Identifier (URN)
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Burnout und Resilienz bei mittlerem Pflegemanagement [20.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Schon lange spielt das Burnoutsyndrom eine Rolle in der Pflege. Diese Arbeit hat speziell die Belastungen der Führungskräfte im mittleren Pflegemanagement auf ihre spezifischen Herausforderungen untersucht. Der Literaturteil gibt einen theoretischen Überblick über Burnout, Resilienz sowie über die Aufgaben und Konflikte, die sich in einer Sandwichposition des mittleren Pflegemanagements ergeben. Es wurden in 14 Pflegeeinrichtungen bei 46 Führungskräften des mittleren Pflegemanagements in Vorarlberg und Tirol Erhebungen mittels Fragebogen (Maslach Burnout Inventory deutsche Fassung [MBI-D], Resilienzskala-25 [RS-25], führungsspezifische Fragen) von November bis Ende Dezember 2011 durchgeführt. Die Rücklaufquote betrug 32 Fragebögen was 69,57% entspricht. Im zweiten Teil werden folgende Forschungsfragen beantwortet: Welche Besonderheiten zeigen sich in der untersuchten Gruppe in Bezug auf die praxisrelevanten Fragen? Wie stellt sich die Burnoutproblematik und Resilienz der untersuchten Berufsgruppe dar? Lassen sich zwischen führungsspezifischen Fragen und Burnout bzw. Resilienz Zusammenhänge finden? Die Ergebnisse der untersuchten Berufsgruppe zeigten, dass das Burnoutrisiko eher als gering einzustufen war und die Berufsgruppe sich als resilient darstellte. Bezogen auf die führungsspezifischen Fragen konnte folgendes festgehalten werden: Der Großteil der Führungskräfte wurde in Entscheidungen miteinbezogen, bekam Wertschätzung vom Team und von den direkten Vorgesetzten, hatte zum Zeitpunkt der Befragung Personalmangel, ein hoher Prozentsatz war führungsspezifisch gut ausgebildet, tendenziell wünschten sich die Führungskräfte mehr Zeit für Leitungsaufgaben.

Zusammenfassung (Englisch)

Since a long time the so called "burn out syndrome" plays an important role for medical care professionals. This scientific study focused on the analysis of the actual stress load relating to the management personnel. The known literature gives us an overview about burn out, resilience, critical tasks and conflicts existing in the "sandwich constellation" of the medical care management. The analysis using questionnaires (Maslach Burnout Inventory german version [MBI-D], Resilience Scale-25 [RS-25] and selected specified questions) took place in 14 medical care centers in region of Tirol and Vorarlberg, Austria. From november to december 2011, 46 health care management personnel were analyzed. Of all questionnaires 32 (69.57%) were answered and returned properly. Detail analysis tried to detect particularities for the day to day routine, markers that signalize burn out and resilience and a possible cross link of these features. The achieved results demonstrate a low risk for burn out and depicted the collective as highly capable for resilience. The majority of the management personnel was included regularly in decision making, was highly respected in the team and by higher management structures. Tendentially a high percentage of our collective was trained very well to react properly and immediately to actual problems, but requested more time for their duties.