Titelaufnahme

Titel
Körpererfahrungstechniken als begleitende Intervention bei depressiven Erkrankungen / vorgelegt von Andrea Weiss
Verfasser/ VerfasserinWeiss, Andrea
Begutachter / BegutachterinPaletta Andrea
Erschienen2012
UmfangV, 102, I Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Depressivität / Körpererfahrung / Depressivität / Körpererfahrung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-40031 Persistent Identifier (URN)
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Körpererfahrungstechniken als begleitende Intervention bei depressiven Erkrankungen [1.9 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenwärtig steigt die Zahl depressiver Patienten rapide an, laut WHO (World Health Organisation) werden Depressionen im Jahr 2020 an zweiter Stelle der größten Gesundheitsprobleme liegen. Diese Arbeit beschreibt einen anderen Zugang zur Behandlung von Depressionen, einen Zugang über den eigenen Körper, den Leib. Es werden Methoden der Körpererfahrung beschrieben, die sowohl in psychiatrischen Einrichtungen als auch außerhalb Anwendung finden. Zuerst wird auf das Krankheitsbild der Depression eingegangen. Die Symptome werden beschrieben sowie die Klassifikation und deren Systeme. Für die Behandlung von Depressiven sind die Ursachen und die Erklärungsmodelle von Bedeutung, daher werden sie ausführlich dargestellt.Die psychotherapeutischen Ansätze und die sportwissenschaftlichen Aspekte liefern den wissenschaftlichen Hintergrund für Körpererfahrungstechniken. Daher wird auf die Konzentrative (KBT) und Integrative Bewegungstherapie eingegangen. Beide Therapien bieten eine Möglichkeit der Selbstwahrnehmung und Selbsterkenntnis, was zu einem gestärkten Selbstbewusstsein führt, wie Studien belegen. Zur Anwendung kommen in dieser Arbeit Körperwahrnehmungsübungen, Entspannungstraining, Atemtraining und die Feldenkraismethode. Zuerst werden jeweils die Ziele und Auswirkungen der einzelnen Methoden beschrieben, danach folgen Anweisungen zur Durchführung. Am Ende jedes Kapitels befindet sich eine Übungssammlung, in der jede Übung ausführlich beschrieben wird. Diese Übungen finden sowohl im Rahmen von Gruppentherapien, als auch in Einzeltherapien ihre Anwendung. Körpererfahrungstechniken können die herkömmliche Psychotherapie nicht ersetzen, aber im Sinne einer ganzheitlichen Depressionsbehandlung sollten sie als begleitende, unterstützende Therapie angeboten werden.

Zusammenfassung (Englisch)

At present the number of depressive patients increases rapidly. Referring to the WHO (World Health Organisation), in 2020, depressions rank second of the most pressing health problems.Within this thesis a new approach of treating depressive diseases will be described ?through the access to the own body. Body experience techniques will be described which apply in and outside of psychiatric institutions. Initially, disease pattern of depressions were elaborated by explaining symptoms as well as their classifications and systems. As for the treatment of depressive people, the awareness of the causes and the explanatory models are of particular importance, they will be described in detail.Psychotherapeutic approaches and aspects of sports science provide the scientific context for body experience techniques. Consequently, the concentrative and integrative movement therapies build an important part within this thesis. Both therapies aim for an increased perception, the gathering and usage of the own resources. They enable depressives a solid approach to self-perception and self-awareness. Studies have shown that these experiences subsequently lead to a stronger self-confidence.Within this thesis emphasis was put on body awareness techniques, the relaxation and the respiration training and on the ?Feldenkrais? method. As an introduction the aims and consequences of each method were described, followed by introductions for the execution. A selection of exercise has been elaborated and finally described in each chapter. These exercises are applicable to group as well as to individual therapies. Body experience techniques cannot replace the conventional psychological therapy. In the interest of a holistic treatment of depressive diseases, it is advisable to offer body experience techniques as an accompanying and supporting therapy.