Titelaufnahme

Titel
Ermittlung von Emissionsfaktoren für diffuse Staubemissionen von unbefestigten Fahrwegen und des Emissionsminderungspotentials des Mittels CMA+ / Manfred G. Nachtnebel
Verfasser/ VerfasserinNachtnebel, Manfred Georg
Begutachter / BegutachterinFoelsche Ulrich
Erschienen2012
UmfangVII, 72, [5] Bl. Anh. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Feinstaub / Emission / Unbefestigte Fahrbahn / Feinstaub / Emission / Unbefestigte Fahrbahn / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-40021 Persistent Identifier (URN)
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Ermittlung von Emissionsfaktoren für diffuse Staubemissionen von unbefestigten Fahrwegen und des Emissionsminderungspotentials des Mittels CMA+ [24.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Ermittlung von Emissionen aus diffusen Quellen, welche z.B. bei der Gewinnung und Bearbeitung von mineralischen Rohstoffen oder bei dessen Transport über unbefestigtem Untergrund entstehen, gewinnt zunehmend an Interesse. Beschwerden über Staubbelästigungen in der Nachbarschaft von emissionsproduzierenden Anlagen, wie etwa Schotterwerken oder Baustellen, kommen in der Genehmigungspraxis häufig vor. Daher werden technische Grundlagen erarbeitet, welche dem Amtssachverständigen ermöglichen sollen, auch diffusen Staubemissionen von eingereichten Projekten rechnerisch zu ermitteln, um bei zu hohen Belastungen Gegenmaßnahmen erarbeiten zu können.Das Ziel der Magisterarbeit war die Bestimmung der Emissionsfaktoren für die Aufwirbelung von Feinstaub beim Befahren von Transportwegen ohne befestigten Untergrund, z.B. Schotterstraßen, Baustellen etc. Darüber hinaus wurde das Mittel CMA+ (Calcium Magnesium Acetat Plus) auf seine Wirksamkeit zur Staubunterdrückung untersucht. Auch die Wirksamkeit der Wasserbesprühung zur Reduktion der Feinstaubaufwirbelung wurde eingehend analysiert.Hierzu wurden Messungen der Feinstaubkonzentrationen direkt an einer Schotterstraße gemacht. Zusätzlich wurde mittels Ultraschallanemometer (USA) die vor Ort herrschende Windgeschwindigkeit und ?richtung mit einer hohen Frequenz in allen drei Raumrichtungen gemessen. Aus den USA-Daten wurden mit Hilfe eines Auswertungsprogrammes die Turbulenzparameter für das Ausbreitungsmodell GRAL (Graz Lagrangian-Modell) errechnet. Jene Aktivitäten die zu den Belastungen geführt haben, z.B. Fahrzeugtyp, wurden für die weiteren Auswertungen dokumentiert. Auf Basis des Ausbreitungsmodells wurde die Verdünnung modelliert und in Zusammenhang mit den erfassten und bearbeiteten Daten der Feinstaubkonzentration in den spezifischen Emissionsfaktor für diffuse Staubemission umgerechnet.

Zusammenfassung (Englisch)

The determination of emission from diffuse particulate matter (PM) emissions, for example caused by extraction and manipulation from mineral materials or its transport on unpaved roads, becomes a highly discussed topic in research. Complaints about dust nuisance close to emissions generating facilities, e.g. gravel-factories or construction zones, are frequently found in an approval office. Therefore technical principals are worked out helping the official expert to calculate also the diffuse dust emissions for submitted projects. Moreover in case of too high emissions the relevant authorities are able to propose countermeasures.One of the goals of this master thesis was to determine the specific emission factors for diffuse emissions of PM10 and PM2,5 on unpaved roads. Another goal was to ascertain the effectivity of the fine dust suppression by the particulate binding agent CMA+ (Calcium Magnesium Acetate Plus). Additionally the effectivity of the reduction of PM affected by moisturisation with water was analyzed.For this purpose PM concentration measurements are taken next to an unpaved road. In addition the local wind speed and wind direction are measured in all three spatial directions by an ultrasonic anemometer (USA) with a high temporal resolution. These USA data are used to calculate the turbulence parameters which are used as input data for the dispersions model GRAL (Graz Lagrangian-Model). Moreover the events that cause the emissions, e.g. vehicle type, are documented for further evaluations. On the base of the dispersions model the dilution was modeled and together with the correlation of the other recorded and processed information of the PM concentration converted into the specific emission factor for diffuse dust emissions.