Titelaufnahme

Titel
Einflussfaktoren des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in gesundheitsrelevanten Bereichen am Beispiel von Afrika / vorgelegt von Eva-Lisa Huber
Verfasser/ VerfasserinHuber, Eva-Lisa
Begutachter / BegutachterinSteininger Karl
Erschienen2012
Umfang93 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Klimaänderung / Gesundheitsgefährdung / Klimaänderung / Gesundheitsgefährdung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-39830 Persistent Identifier (URN)
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Einflussfaktoren des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in gesundheitsrelevanten Bereichen am Beispiel von Afrika [1.18 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den Gesundheitswirkungen des Klimawandels und stellt diese am Beispiel von Afrika dar. Hitzewellen, Überflutungen und Dürren werden als gesundheitsrelevante Folgen des Klimawandels identifiziert und sind vor allem für Afrika aufgrund eines maroden Gesundheitssystems und einer großen, bereits vorherrschenden Gesundheitsbelastung von Bedeutung. Direkte Wege der Beeinflussung durch Überflutungen und Hitzewellen führen zum Tod oder zu Verletzung während die indirekten Wege je nach Ereignis über Wasser, Vektoren, Nahrung oder Atemluft führen. Adaptionsmaßnahmen setzen an verschiedenen Punkten dieser Wirkungswege an und sind dabei entweder präventiver oder reaktiver Natur. Bildungs- und Beratungsmaßnahmen werden häufig in Kombination mit technischen Maßnahmen angewendet, während bei legislativen und regulatorischen Maßnahmen in afrikanischen Ländern noch vermehrt Aufholbedarf besteht. Generell ist Afrika aber stark durch seine geringe adaptive Kapazität eingeschränkt, deren Ausbau als Grundvoraussetzung für das Greifen von Maßnahmen gilt und daher als prioritär angesehen werden sollte. Studien zu Adaptionskostenschätzungen in gesundheitsrelevanten Bereichen sind für Afrika nur in geringer Zahl vorhanden und beziehen nur wenige klimawandelbedingte Gesundheitsfolgen, darunter meist Malaria und Durchfallerkrankungen, mit ein. Dies führt sowohl in Bottom-Up-Studien als auch in Top-Down-Studien zu einer Unterschätzung der Kosten. Letztendlich sind es aber in jedem Fall Entwicklungsländer, wie sie in Afrika fast ausschließlich vertreten sind, die der größten Gesundheitsbelastung des Klimawandels verbunden mit den größten Kosten unterliegen, wodurch internationale Hilfestellung notwendig wird.

Zusammenfassung (Englisch)

This Master's thesis deals with health effects of climate change with a focus on Africa. Heat waves, floods and droughts are identified as consequences of climate change causing human health issues that are of major concern especially for Africa because of ailing health care systems and a huge preexisting health burden. Direct impact pathways from floods and heat waves lead to deaths and injuries while indirect pathways, depending on the extreme weather event take pathways through water, vectors, nutrition and air to breathe. Adaption measures are implemented at different stages of those pathways and are either preventive or reactive. Educational and advisory measures are often implemented in combination with technical measures while African countries do need to catch up as far as regulatory and legislative measures are concerned. In general, Africa is characterized by a very low adaptive capacity, which needs to be increased in order to allow measures to be more effective and should therefore be prioritized. Adaption cost studies for health relevant areas are rare for Africa and also just take into account very few health consequences of climate change (usually Malaria and diarrheal diseases). This leads to an underestimation of costs in bottom up studies as well as in top down studies. Ultimately developing countries (of which Africa is almost entirely represented by) do have to carry the biggest burden of disease due to climate change in combination with the highest costs, what makes international aid necessary.