Titelaufnahme

Titel
Geschlechtsspezifische Zusammenhänge zwischen Bindungsunsicherheit und beziehungsrelevantem Verhalten: : die mediierende Rolle beziehungsspezifischer Kognitionen / Johanna Schaffner
Verfasser/ VerfasserinSchaffner, Johanna
Begutachter / BegutachterinMacher Silvia
Erschienen2012
Umfang118 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Partnerschaft / Affektive Bindung / Verhalten / Partnerschaft / Affektive Bindung / Verhalten / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-39676 Persistent Identifier (URN)
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Geschlechtsspezifische Zusammenhänge zwischen Bindungsunsicherheit und beziehungsrelevantem Verhalten: [2.37 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit wurde auf Basis des Investitionsmodells von Rusbult (1980) ein Fragebogen zur Erfassung der Verhaltensweisen zum Ausdruck der Zufriedenheit, Qualität der Alternativen, Investitionen und Commitment entwickelt. Ziel war es, geschlechtsspezifische Zusammenhänge zwischen der Zufriedenheit, Qualität der Alternativen, Investitionen und Commitment und den entwickelten Verhaltensindikatoren zum Ausdruck der vier Variablen zu erfassen, sowie die geschlechtsspezifische mediierende Rolle von Bindungsunsicherheit auf den Zusammenhang zwischen den Kognitionen und Verhaltensweisen zu untersuchen. Bei beiden Partnern von 105 Paaren im Alter zwischen 18 und 64 Jahren, und mit einer Mindestbeziehungsdauer von sechs Monaten, wurde erhoben, inwieweit die vier Variablen des Investitionsmodells von Rusbult (1980) mit den Verhaltensweisen zum Ausdruck von Zufriedenheit, Qualität der Alternativen, Investitionen und Commitment zusammenhängen. Zudem wurde untersucht, ob die Kognitionen für die vier Variablen unter Berücksichtigung der Bindungsunsicherheit als Mediatoren auf den Zusammenhang zwischen Zufriedenheit, Qualität der Alternativen, Investitionen und Commitment und den Verhaltensweisen zum Ausdruck der vier Variablen fungieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Personen mehr Zufriedenheitsverhalten, Alternativenverhalten, Investitionsverhalten und Commitmentverhalten zeigen, je zufriedener sie sind, je höher sie die Qualität ihrer Alternativen erleben, je mehr sie investieren und je höher ihr Commitment ist. Die Berücksichtigung der Angst vor dem Verlassenwerden und der Vermeidung von Nähe und Intimität zeigt, dass für das Zeigen von Verhaltensweisen zum Ausdruck von Zufriedenheit, Qualität der Alternativen, Investitionen und Commitment die Kognitionen für die jeweilige Variable ausschlaggebend waren, nicht die Bindungsunsicherheit. Männer und Frauen unterschieden sich dabei nicht.

Zusammenfassung (Englisch)

The intention of the present study was to develop a survey to determine behavioral indicators of Rusbult`s investment model (1980). Because recent work focused mostly on the persons` cognition of Rusbult`s four variables satisfaction, alternatives, investment and commitment the present study explored the correlation between the behaviorial indicators of the four variables and the cognition. Furthermore it was investigated how attachment anxiety, measured by anxiety and avoidance, and behavioral indicators relate to each other and how this relation is affected by cognitions acting as mediators. In addition sex differences were of interest. Both partners of 105 heterosexual couples at the age of 18 til 64 and with a minimum relationship duration of six months were tested online. Results show that people tended to use more behavioral indicators the higher their level of satisfaction, alternatives, investments or commitment was. The cognitions acted as mediators, which influenced the relation between attachment anxiety and behavior to express satisfaction, alternatives, investment and commitment. Anxiety and avoidance correlated with behavior only because the cognition of satisfaction, alternatives, investment and commitment were taken into account of the analysis. Sex differences could not be found.