Titelaufnahme

Titel
Wohnalternativen für Menschen mit Demenz im Pflegeheim / Doris Klinger
Verfasser/ VerfasserinKlinger, Doris
Begutachter / BegutachterinSchrems, Berta
Erschienen2012
Umfang91 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Demenz / Pflegeheim / Demenz / Pflegeheim / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-39620 Persistent Identifier (URN)
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Wohnalternativen für Menschen mit Demenz im Pflegeheim [0.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ZusammenfassungDie Zahl der Demenzkranken wird in den nächsten Jahren drastisch ansteigen. Dies geht aus einem aktuellen Bericht der Weltgesundheitsorganisation hervor. Als Hauptgrund wird die steigende Lebenserwartung angegeben. Inzwischen gelten Demenzerkrankungen als Hauptursache für einen Heimeintritt. Grund dafür sind vor allem psychiatrische Symptome und Verhaltensauffälligkeiten, die meistens bei schweren und mittelschweren Demenzen auftreten und eine er-hebliche Belastung und Herausforderung sowohl für Betroffene, als auch für MitbewohnerInnen und Pflegende darstellen. Der hohe Anteil an dementen BewohnerInnen und die immer geringer werdende Anzahl an nichtdementen BewohnerInnen, führen auch im Wohnbereich der Verfasserin der vorliegenden Arbeit, zu regelmäßigen Konfliktsituationen. Vor dem Hintergrund dieser Problematik, wird im Rahmen einer Literaturarbeit nach geeigneten Versorgungsansätzen gesucht. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, ob eine herkömmlich traditionelle integrative Wohnform ohne Konzept, wie dies bei der Verfasserin zutrifft, noch zeitgemäß ist. Zudem soll aufgezeigt werden, wie sich die jeweiligen Konzepte auf demente und nichtdemente BewohnerInnen und die Pflegepersonen auswirken. Der Inhalt der einzelnen Kapitel, soll das nötige Grundwissen zur Krankheit Demenz, herausforderndem Verhalten und den unterschiedlichen Versorgungsformen vermitteln. Das Für und Wider der verschiedenenVersorgungskonzepte, wird mit der kontrollierten Hamburger Evaluationsstudie besondere stationäre Dementenbetreuung belegt. In der Studie zeigt sich, dass jedes Versorgungskonzept sowohl Vor- als auch Nachteile aufweist und dass besondere Betreuungsformen bei mittelschwerer und schwerer Demenz und herausforderndem Verhalten ? durch ein bedürfnisangepasstes Umfeld ? gegenüber einer traditionellen Versorgung deutlich überlegen sind.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractAccording to a recent World Health Organizations Report, the number of dementia patients will increase dramatically in the years to come. The main reason for this lies in a general increase of people's life expectancy. Meanwhile dementia is considered a principal reason for a move to a nursing home for the elderly. This decision is mainly taken due to the behavioural problems and psychiatric symptoms that go along with severe and moderately severe dementia and which pose a great challenge and a considerable burden for both, the person affected as well as the care-givers and room-mates.The high proportion of demented residents, combined with the shrinking number of non-demented residents, leads to frequent conflict situations, also in the nursing home for elderly in Götzis. Against this background suitable care con-cepts are analysed in this master thesis. It centers around the question which concepts of living could stand the challenges mentioned. Furthermore, it illustrates the effects that different concepts can have on demented and non-demented residents as well as on the nursing staff.The different chapters contain basic knowledge of dementia as such, of the challenging behaviour associated with it and of the various care concepts. Based on the evaluation-study ?Besondere stationäre Dementenbetreuung? from Hamburg, the pros and cons of various concepts are analysed.The study shows that there are assets and drawbacks with every care concept. Moreover, it proves that when it comes to severe and moderately severe dementia, special care approaches outmatch traditional approaches by far, due to an indi-vidually adapted environment. Based on the results of this research and on an As Is/To Be-Analysis conducted in Chapter five for the home area ?Zwurms1?, a partly integrated care concept can be introduced in Götzis by the aid of an ac-companying project plan.