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Title
Veränderung der Habitatqualität und Raumnutzung des Auerwildes (Tetrao urogallus) am Rosenkogel bei Stainz in der Steiermark / Maria Theresia Feldgrill
AuthorFeldgrill, Maria Theresia
CensorReimoser Friedrich
Published2012
Description94 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst., Kt.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2012
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Stainz <Region> / Auerhuhn / Habitat / Stainz <Region> / Auerhuhn / Habitat / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-39571 Persistent Identifier (URN)
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Veränderung der Habitatqualität und Raumnutzung des Auerwildes (Tetrao urogallus) am Rosenkogel bei Stainz in der Steiermark [1.22 mb]
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Abstract (German)

Ziel dieser Arbeit war es die Habitateignung (HSI) und das Vorkommen von Auerwild im Gebiet ?Forstverwaltung Meran-Rosenkogel? zu untersucht. Insgesamt wurden ca.450 Hektar kartiert. Es wurde alle 100 Meter ein Probepunkt aufgesucht, der zuvor via Satellitenkarte bestimmt wurde. Auf diesem Punkt wurden in einem Radius von 30m das Gelände und die Vegetation kartiert und innerhalb von 10m, 10 Minuten lang nach Auerwildnachweisen gesucht. Als Habitatmodell wurde das Verfahren von Storch (1999) verwendet, das bereits im Jahr 2004 im selben Gebiet angewandt wurde. Der HSI wird getrennt nach Sommer und Winter berechnet. Hierfür werden die aufgenommenen Parameter miteinander verknüpft. Aus der Sommer- und Winter-Eignung wurde die Ganzjahres-Eignung abgeleitet. Im gesamten Gebiet konnte eine mittlere Eignung für die erwähnten Jahreszeiten festgestellt werden, wobei die Sommer-Eignung etwas besser als die Winter-Eignung ist. Es konnte eine Präferenz bei folgenden Faktoren nachgewiesen werden: bevorzugt genutzt wurden die Höhenstufe 1200 bis 1400 Meter Seehöhe, Baum- und Altholz, Baumbestände, die Lücken und einen durchschnittlichen Kronenschlußgrad von 60-70% aufwiesen, 60-80% Fichtenanteil im Bestand und eine in den letzten zehn Jahren durchgeführte Durchforstung, Nadelholzverjüngung, 20%ige Farnkrautdeckung und 10 bis 20%ige Grasdeckung, Nähe von Ameisenburgen, sowie eine signifikante Präferenz für mittlere bis hohe Heidelbeerdeckung.Bereits im Jahr 2004 wurden im selben Gebiet vergleichbare Untersuchungen durchgeführt. Die daraus resultierenden Daten wurden mit jenen aus dem Jahr 2008 verglichen. Es konnte wegen einiger Unstimmigkeiten in den Datenmengen nicht das gesamte Gebiet verglichen werden, sondern nur das Kerngebiet (241 Probepunkte). 2004 wurden im Kerngebiet 117 Auerwild-Nachweise und im Jahr 2008 81 Nachweise gefunden. Der HSI-Sommer hat sich leicht verbessert, der HSI-Winter minimal verschlechtert. Die Ganzjahreseignung ist gleich geblieben.

Abstract (English)

The aim of this study was to find out the habitat suitability index (HSI) and the occurrence of capercaillie in the area, "Forstverwaltung Meran-Rosenkogel?. In total about 450 hectares were mapped. Every 100 meters I was looking for a sample point that was previously determined via satellite map. At this point, with a radius of 30m mapped the terrain and vegetation and searched within 10m, 10 minutes after capercaillie evidence. As a habitat model was used the method of Storch (1999), which was applied in 2004 in the same area. The HSI is calculated separately for summer and winter. Therefor the parameters can be linked together. From the summer and winter-suitability, the year suitability was derived. The entire area was an average aptitude for the mentioned seasons are detected, the HSI-summer is slightly better than the HSI-winter. There was a preference for the following factors: the capercaillies preferential use, the sealevel from 1200 to 1400 meters, matured forest, treeareas with gaps and an canopy covering degree of 60-70% and 60-80% quotient of spruce of the trees, a thinning of trees in the last ten years, conifer rejuvenation, 20% fern covering and 10 to 20% grass covering, near of formicary, as well as a significant preference for medium to high blueberry covering.Already in 2004 in the same area similar studies were carried out. The resulting data were compared with those from 2008. It was due to some inconsistencies in the data sets cannot be compared, the whole area, but only the center-area (241 sample points). In 2004 they found 117 occurrence of capercaillie and in 2008 only 81. HSI-summer has improved slightly, the HSI-winter deteriorated slightly. The HSI-year remains the same.

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