Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss von Lichttherapie auf Burnout sowie der Einfluss unterschiedlicher Beleuchtungsstärken auf kognitive Leistungsfähigkeit, Kreativität und Stimmung / Manuel Becker
Verfasser/ VerfasserinBecker, Manuel
Begutachter / BegutachterinWeiss Elisabeth
Erschienen2012
Umfang136 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Burnout-Syndrom / Lichttherapie / Burnout-Syndrom / Lichttherapie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-39128 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Der Einfluss von Lichttherapie auf Burnout sowie der Einfluss unterschiedlicher Beleuchtungsstärken auf kognitive Leistungsfähigkeit, Kreativität und Stimmung [1.79 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden zwei Studien behandelt. Die erste Studie untersucht den Einfluss einer einwöchigen Lichttherapie mit unterschiedlichen Beleuchtungsstärken von 1250 Lux bis 5000 Lux auf kognitive Leistungsfähigkeit, Kreativität und Stimmung bei 80 Studierenden mit einer mittleren bis hohen Ausprägung an Abendaktivität. Die zweite Studie untersucht die Wirksamkeit einer dreiwöchigen Lichttherapie mit 5000 Lux auf Stimmung, Kognition und Symptomatik von 10 Burnout-PatientInnen. Die Lichttherapie wird in beiden Studien für 30 Minuten, jeweils dem persönlichen Chronotyp entsprechend, in den frühen Morgenstunden appliziert. Die Ergebnisse beider Studien zeigen Verbesserungen in verschiedenen Stimmungsparametern und in der kognitiven Leistungsfähigkeit, insbesondere in Aufmerksamkeits- und Arbeitsgedächtnisfunktionen. In der ersten Studie konnte jedoch kein Einfluss durch die unterschiedlichen Beleuchtungsstärken gezeigt werden. Neben dem chronobiologischen Effekt der Phasenverschiebung, werden methodische Schwierigkeiten und Übungseffekte in den kognitiven Leistungstests diskutiert. Zusammenfassend liefern die Ergebnisse dieser Diplomarbeit Hinweise darauf, dass morgendliches helles Licht Stimmung und Leistung sowohl bei gesunden abendaktiven Personen als auch bei Burnout-PatientInnen positiv beeinflussen kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Two different within-subjects studies were conducted in the range of this master thesis. The first study examined the effects of one week of light therapy with different lighting intensities, ranging from 1250 lux up to 5000 lux, on cognitive performance and non-visual functions such as creativity and mood in 80 students with eveningness-type chronobiology. The second study examined the efficacy of three weeks of bright light therapy (5000 lux) on emotional and cognitive functions in a sample of 10 Burnout outpatients. Since several studies indicate that light therapy is most effective when administered according to the biological clock, we used the Horne-Östberg Morningness-Eveningness Questionnaire to determine the initial timing of light exposure. Results in both studies indicate significant improvement in mood and cognition, especially in tasks related to attention and working memory. However, no effect of light intensity was found in the first study. The current work discusses the influence of phase shift on non-visual functions and furthermore, methodological difficulties such as practice effects in performance measures. In summary, this master thesis provides evidence that bright light in the morning can positively influence mood and cognitive performance in healthy subjects and Burnout patients.