Titelaufnahme

Titel
Steigert variable Entlohnung die Leistung? / Sanja Siković
Verfasser/ VerfasserinSinković, Sanja
Begutachter / BegutachterinWagenhofer Alfred
Erschienen2012
UmfangII, 93 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Leistungslohn / Leistungslohn / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-39108 Persistent Identifier (URN)
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Steigert variable Entlohnung die Leistung? [3.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Verschiedene Formen der variablen Entlohnung werden seit langem in der Praxis eingesetzt. Es standen vor allem Leistungslöhne, wie der Akkordlohn, im Vordergrund, wobei die Entlohnung in Abhängigkeit der Stückleistung zustande kommt. Nach und nach erkannte man, dass man auf diese Weise die MitarbeiterInnen nur bedingt motivieren kann. Motivationstheorien versuchen zu erklären, warum Menschen wie handeln und sie in diverse Menschentypen einzuteilen. Die Prinzipal-Agenten-Theorie liefert die Grundlage für die Gestaltung von Entlohnungsverträgen. Sie berücksichtigt die unterschiedlichen Einstellungen der Prinzipalin und dem Agenten hinsichtlich ihrer Ziele sowie ihrer Risikobereitschaft bei Informationsasymmetrie. Ein besonderer Fokus wird in dieser Arbeit auf die wertorientierte Unternehmensführung gelegt. Man versucht, Entlohnungssysteme, welche aktienkurs- oder kennzahlenorientiert sein können, mit entsprechenden Anreizen so zu gestalten, dass Ziele der Führungskräfte mit denen der UnternehmenseigentümerInnen angeglichen werden. Mithilfe von aktienkursorientierten Entlohnungssystemen will man die Führungskräfte in die Rolle der UnternehmenseigentümerInnen versetzen, damit beide Parteien als Ziel eine Aktienkurs- und somit eine Unternehmenswertsteigerung haben. Weiters gibt es die Möglichkeit den variablen Entlohnungsbestandteil an wertorientierte Steuerungskennzahlen zu koppeln. Die Ansätze von McKinsey, der Boston Consulting Group sowie von Stern Stewart liefern entsprechende Kennzahlen, die die Basis für eine variable Entlohnung bilden. Da wertorientierte Steuerungskennzahlen auf die Unternehmenswertsteigerung abzielen, kann man durch Verknüpfung der variablen Vergütungselemente mit den Kennzahlen, Anreize setzen.Die aus den USA stammenden Cafeteria-Modelle sind wegen der Individualisierung der betrieblichen Leistungen interessant. Die Auswahl kann an persönliche Bedürfnisse angepasst und so Motivation erzeugt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

For a long time different variations of the variable payment are used in practice. Mostly efficiency payment like the piecework pay stood in the foreground. There wage stands in the dependency of the piece output. Gradually it was distinguished, that such a payment mode is only limited useful to motivate workers.Theories of motivation try to define, why people do things the way they do and to differentiate types of people.The Principal-Agent-theory gives the basis of the design of payment contracts. It includes different stances of the principal and the agent concerning the goals and the readiness to assume a risk under asymmetric information.This work focuses on the value driven corporate management. Payment systems can be designed for the orientation on stock price or on operating figures to set special incentives. Therefore goals of the management conform to those of the organization owners. By using stock price payment systems, the management is put into the place of the organization owners. Hence both parties have the same goals in raising the stock price and the shareholder value.Furthermore it is possible to link the variable payment elements to the value driven operating figures. The approaches of McKinsey, the Boston Consulting Group and Stern Stewart therefore give operating figures which build the basic of the variable payment. Value driven operating figures tend to raise the shareholder value. Therefore incentives are set by linking the variable payment elements with the operating figures. Interesting are the Cafeteria-models originating from the United States. Here the individualizing of internal benefits is possible. A variety of the beneficial options can be adapted to the aims of the employees and positive motivation is given.