Titelaufnahme

Titel
Narrative Kompetenz von Vorschulkindern : eine Analyse der Erwachsenen-Kind-Interaktion beim Erzählen von Bildergeschichten / vorgelegt von Evi Pfaffstaller
Verfasser/ VerfasserinPfaffstaller, Evi
Begutachter / BegutachterinVollmann Ralf
Erschienen2012
Umfang122 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Vorschulkind / Erzähltechnik / Vorschulkind / Erzähltechnik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-39080 Persistent Identifier (URN)
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Narrative Kompetenz von Vorschulkindern [0.86 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Aspekten der Erwachsenen-Kind-Interaktion beim Erzählen von Bildergeschichten. Als erstes wurde den Eltern ein Fragebogen zur Ermittlung der Häufigkeit mit der sie mit ihren Kindern gemeinsam Bildergeschichten lesen, vorgegeben. Als nächstes wurden insgesamt 54 Vorschulkinder im Alter von 3;0 bis 6;0 Jahren beim Erzählen von insgesamt drei Bildergeschichten aufgenommen. Die Kinder sollten jede Bildergeschichte zwei Mal erzählen. Trotz der Anweisung so wenig als möglich in die Geschichten einzugreifen, fand Interaktion statt. Bestätigt werden konnten die Hypothesen, dass jüngere Kinder mehr Unterstützung seitens der Caretaker benötigten als ältere, sowie dass die Kinder im zweiten Durchgang weniger Hilfestellungen benötigen. Als häufigste Hilfeleistung konnte in allen Gruppen das Fragewort ?was? verzeichnet werden. Zu der Frage, ob häufiges gemeinsames Bilderbuchlesen einen Einfluss auf die Erzählfähigkeit hat, konnten keine eindeutigen Ergebnisse beobachtet werden. Abschließend werden Anregungen für weitere Untersuchungen in diesem Bereich gegeben.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with parent-child picture book interaction. First, parents were asked to report about frequency of parent-child picture book reading at home. After that, fifty-four preschoolers between 3;0 and 6;0 were asked to tell three picture stories twice. Despite the instruction to intervene as little as possible, interaction was shown. It could be demonstrated that younger children need more assistance than older children. The question word ?what? was the most common support in all groups. Furthermore it could also be confirmed that children needed less support in the second round. About the question whether common shared storybook reading has an impact on the ability to narrate, no definite results could be observed. Finally, suggestions for further research in this area were given.