Titelaufnahme

Titel
Der (Geschlechts)Körper im queeren Diskurs (gemeinsame Arbeit mit Stefanie Rühlinger) / vorgelegt von Karin Mühlehner & Stefanie Rühlinger
Verfasser/ VerfasserinMühlehner, Karin ; Rühlinger, Stefanie
Begutachter / BegutachterinRieser Susanne
Erschienen2012
Umfang200 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Körper / Queer-Theorie / Körper / Queer-Theorie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-39024 Persistent Identifier (URN)
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Der (Geschlechts)Körper im queeren Diskurs (gemeinsame Arbeit mit Stefanie Rühlinger) [5.41 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Queer hat sich vor allem in den letzten Jahren als theoretisches Konzept im akademischen Bereich etabliert und ist in gewissen Teilen der deutschsprachigen Gesellschaft in Form von queeren Szenen in der Praxis angekommen. In dieser Arbeit werden queere Ansätze dargestellt, Potentiale aufgezeigt, aber auch Trends hinterfragt und ?blinde Flecken? sichtbar gemacht. Der Fokus der Reflexion liegt auf der Rezeption des (Geschlechts)Körpers in der queeren Theorie und Praxis, da insbesondere physiologische Determinanten oft unthematisiert bleiben. In der vorliegenden Arbeit werden die verschiedene Körperverständnisse der drei wichtigsten feministischen Theoretikerinnen aufgearbeitet, die zur Entstehung des queeren Diskurses geführt haben. Es folgt eine fundierte Auseinandersetzung mit der queerer Theorie und Praxis. Anschließend wird das vorherrschende biologische und medizinische Verständnis vom (Geschlechts)Körper dargestellt und erweitert. Im Zuge dessen werden auch die Geschichte des biologischen Geschlechts sowie dessen Wahrnehmung thematisiert. Der praktische Teil der Arbeit besteht aus einer Analyse von Fotos aus zwei ausgewählten queeren Szenemagazinen. Abschließend werden noch weitere queere Körper auf ihr Subversionspotential geprüft.

Zusammenfassung (Englisch)

Queer has been established as a theoretical concept in the academic discourse in the last few years and has now arrived in certain parts of the German society in the form of queer practices. In this research project, queer appendages will be pointed out, potentials will be demonstrated, and trends will be questioned. The focus of our reflection will be on the reception of the body in queer theory and practice, because physiological determinations are frequently left out of the discussion. In this thesis, we will show different conceptions of the human body from three of the most significant feminist theoreticians, which lead us to the queer discourse. Consequently, we will discuss queer theory and practice. Afterwards, the hegemonial understanding of the body will be explained, critizised and advanced. Hence, we will discuss various historical conceptions of the body. The empirical part of this work consists in a photo-analysis of two selected queer magazines. We will end our thesis by discussing the subversive potential of different queer bodies.