Titelaufnahme

Titel
Die eheliche Gütergemeinschaft in Exekution und Insolvenz / Julia Braun
Verfasser/ VerfasserinBraun, Julia
Begutachter / BegutachterinJelinek Wolfgang
Erschienen2012
Umfang118 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Eheliches Güterrecht / Exekution <Prozessrecht> / Insolvenz / Österreich / Eheliches Güterrecht / Exekution <Prozessrecht> / Insolvenz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-38636 Persistent Identifier (URN)
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Die eheliche Gütergemeinschaft in Exekution und Insolvenz [0.79 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die eheliche Gütergemeinschaft ist zwar von geringer praktischer Bedeutung, aber dennoch tritt sie in der Lehre immer wieder auf. Ein Grund dafür ist vermutlich die fehlende gesetzliche Regelung, die zu verschiedenen Interpretationen und Ansichten in Lehre und Judikatur führt. Zu Beginn wird auf die unterschiedlichen Möglichkeiten der Ehegatten, ihre vermögensrechtliche Beziehung zu regeln, eingegangen, um ein Grundverständnis zu schaffen. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt dabei auf der allgemeinen Gütergemeinschaft unter Lebenden, da diese die weitreichendsten Konsequenzen hat. Die zentrale Fragestellung besteht darin, welche Auswirkungen eine Gütergemeinschaft auf die Exekutionsführung und das Insolvenzverfahren hat. Um diese Frage zu beantworten, ist es unumgänglich, sich zuvor ausführlich mit der Haftung der Ehegatten zu befassen. Kommt es zur Exekution können Gläubiger nicht ohne weiteres auf die Anteile der Ehegatten zugreifen, um ihre Ansprüche gegen ihren Schuldner durchzusetzen. Dazu bedarf es gewisser Voraussetzungen, die im Zuge dieser Arbeit erörtert werden. Neben der Exekution wirkt sich die Gütergemeinschaft auch auf das Insolvenzverfahren aus. Welche Besonderheiten sich dabei für die Ehegatten und die Gläubiger ergeben, wird am Schluss behandelt. Um die Konsequenzen der Vereinbarung einer Gütergemeinschaft zu verdeutlichen, wird auch jeweils der gesetzliche Güterstand der Gütertrennung als Vergleich gegenübergestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

The conjugal community of property doesn?t carry great weight in practice, but there are still discussions around it. One of the reasons therefore is probably the missing legal regulation, what leads to different interpretations and views in theory and jurisdiction. At the beginning the different options of husband and wife to arrange their proprietary relation will be shown, to create basic understanding. The focus of this thesis lies on the general conjugal community of property because this one shows the most far reaching consequences. The main interrogating is to find out which effects a community of goods has in attachment and insolvency. To get an answer it is necessary to face up with the liability first. In case of attachment, creditors can?t simply execute in the co-ownership share of their debtor. This thesis goes into detail which special prerequisites are needed for enforcement. Besides the attachment conjugal communities of property has an effect on insolvency proceedings as well. These effects constitute the last part of the composition. To illustrate the consequences of conjugal communities of property the best way, the different parts will be shown in contrast to legal matrimonial property scheme.